Ratgeber

„Dein Wegweiser durch wertvolles Wissenswertes.“

POOLANLAGEN

Die Fragen am Anfang…

Die am häufigsten gestellte und zugleich entscheidende Frage, mit der sich zukünftige Poolbesitzer bei der geplanten Anschaffung eines eigenen Swimmingpools intensiv auseinandersetzen, bezieht sich in erster Linie auf die Auswahl der geeigneten Materialien sowie deren spezifische Eigenschaften und individuellen Vorzüge.

Dann kommen unweigerlich die vielen Fragen der Interessenten…

– Zunächst einmal wird oft erwähnt: „Ich suche eine vollständige Poolanlage, bei der die Gesamtkosten inklusive des fachgerechten Einbaus in einem Budgetrahmen von etwa 5.000,00 bis 10.000,00 Euro liegen.

– Die nächste dringliche Frage lautet meistens: „Wann genau haben Sie Zeit, persönlich zu uns zu kommen, um das Projekt vor Ort zu besichtigen?“                                       

– Zudem herrscht oft Unsicherheit bezüglich der Umsetzung: „Wie gestaltet sich der konkrete Ablauf mit dem Einbauund welche Vorbereitungen müssen wir treffen?“

– Es folgen detaillierte Nachfragen: „Wie setzen sich die laufenden Kosten genau zusammen und zum krönenden Abschluss wird fast immer gefragt: ‚Wie sieht es eigentlich mit einem zusätzlichen Rabatt aus?‘“

Sämtliche Materialien stellen wir Ihnen sehr gerne im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs vor und erläutern Ihnen dabei fundiert alles Wissenswerte sowie alle technischen Details rund um das komplexe Thema der Fertigpoolanlagen.    

Sollten Sie jedoch mit der Erwartungshaltung an uns herantreten, eine vollständige Poolanlage inklusive fachgerechtem Einbau für Gesamtkosten im Bereich von lediglich 5.000,00 bis 10.000,00 Euro zu finden, so müssen wir Ihnen offen mitteilen:   In diesem Fall sind wir definitiv die falschen Ansprechpartner für Ihr Vorhaben!           

In unserem Portfolio führen wir konsequent ausschließlich hochwertige Qualitätsprodukte, die diesen Preisrahmen naturgemäß übersteigen. Bezüglich der häufig gestellten Frage, wann wir Zeit hätten, zu Ihnen nach Hause zu kommen, lautet unsere klare Firmenpolitik: Wir kommen nicht für Ersttermine zu Ihnen vor Ort, sondern Sie kommen zu uns.

Möchten Sie sich nicht viel lieber direkt von der Haptik der Produkte und der erstklassigen Qualität vor Ort inspirieren lassen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen?                                                                                                                                

Was das Thema „Einbau“ betrifft, so stehen Ihnen verschiedene Wege offen: Dieser kann zum einen in Eigenleistung durch Sie selbst erfolgen, oder wir unterstützen Sie tatkräftig durch unsere spezialisiertenGartenbauer, die regelmäßig und zuverlässig solche Projekte umsetzen. Wenn Sie es wünschen, können Sie selbstverständlich auch das Rundum-Sorglos-Komplettpaket erhalten, bei dem wir die gesamte Organisation und Koordination für Sie übernehmen.

Die Kosten am Anfang…

Zum Thema „Kosten“ ist festzuhalten, dass unsere Preise niemals willkürlich nach Belieben oder Verhandlungsgeschick des einzelnen Kunden festgesetzt werden; sie sind von Anfang an vollkommen transparent.

Um es ganz deutlich zum Mitschreiben zu formulieren: Bis in den Monat Dezember hinein verkaufen wir sämtliche Becken zum alten Preis, was den Vorteil hat, dass die Hersteller auch über die Wintermonate hinweg kontinuierlich ausgelastet sind. Im Anschluss daran verabschieden wir uns in einen wohlverdienten Urlaub, bevor ab Mitte Januar mit frischer Energie die nächste Saison eingeläutet wird. Bei wirklich guten und seriösen Händlern gibt es grundsätzlich keine künstlichenWinterpreise! Auch unsere vorrätigen Lagerbecken stehen nicht zum billigen Abverkauf oder mit hohen Rabatten zur Verfügung, sondern werden stets zum regulären, fairen Preis angeboten.

In der Regel hören wir in Verhandlungen oft das Argument, dass andere Anbieter doch Rabatte gewähren würden – das mag zwar oberflächlich betrachtet stimmen, doch sind solche Preisnachlässe meistens bereits im Vorfeld großzügig auf den Grundpreis aufgeschlagen worden. In solchen Fällen sagen wir ganz klar: Wir sind die Falschen für solche Spielchen! Wenn Sie bei uns tatsächlich einmal ein Extra gratis dazu bekommen, dann ist dies garantiert nicht vorher kalkulatorisch eingerechnet worden, sondern wir verzichten bewusst auf diese Mehreinnahme und tun Ihnen aus voller Überzeugung etwas Gutes.

Unser fester Leitspruch lautet seit jeher „Leben und leben lassen“ – Sie als Kunde wünschen sich ein exzellentes Produkt, eine tadellose Leistung und fundiertes Wissen, und genau das erhalten Sie von uns zu einem ehrlichen Preis. Nur so können wir sicherstellen, dass wir auch im nächsten Jahr noch als stabiles Unternehmen für Sie da sind, um Ihre Fragen kompetent beantworten zu können. Aus diesem Grund verkaufen wir unsere Anlagen mit Überzeugung und betreiben keinen Basar-Handel! Wer nicht bereit ist, einen angemessenen und marktgerechten Preis zu zahlen, der kann schlichtweg keine gute Leistung und erst recht kein langlebiges Qualitätsprodukt erwarten. Wir raten solchen Interessenten dann immer ganz offen dazu, sich irgendwo im World-Wide-Web einen billigen Pool mit minderwertiger Technik anzuschaffen, anstatt bei uns anzufragen. Bei uns erhalten Sie ohne Kompromisse nur gute Produkte und eine dementsprechend hochwertige Leistung.

Kennen Sie in diesem Zusammenhang das berühmte Zitat von „John Ruskin?
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es strikt, für wenig Geld einen hohen Wert zu erhalten …

Das funktioniert in der Realität einfach nicht. Wenn Sie das niedrigste Angebot annehmen, müssen Sie für das damit eingegangene Risiko zwangsläufig eine finanzielle Reserve hinzurechnen. Wenn Sie das aber tun, dann haben Sie ohnehin genug Geld zur Verfügung, um von vornherein für etwas qualitativ Besseres zu bezahlen.

Zu unserer tief verwurzelten Firmenphilosophie zählen unter anderem folgende Punkte: 

Erstens die fachliche Erstberatung, kurz, knapp, fachlich, Aufnahme von Wünschen, die bei uns gerne auch einmal 1-2 Stunden intensive Zeit in Anspruch nimmt – diese Beratung hat einen hohen Wert und kostet Sie zwar kein Geld, ist für Sie aber keinesfalls umsonst

Zweitens die Entscheidung Ihrerseits zur Zusammenarbeit ist gefallen, jetzt geht es los und hier berechnen wir Ihnen eine Aufwandspauschale von € 350 inkl. Mwst, keine Angst, diese investieren Sie nicht zusätzlich, wir Sprachen ja von transparenten Preisen, Sie erhalten Sie zurück, mit Beauftragung unseres Unternehmens. Bis es aber soweit ist fallen noch einige wichtige nicht umgängliche Schritte an, hierzu zählen….

– Vor Ort Termin, evtl. mit Gartenbauer
– Intensive Besprechung von gewünschten Ausstattungen und Komponenten mit Aufzeigung von Pro und Contra
– Absprachen mit Architekt, Planer für Leitungen, Elektriker uvm.
– Klärung von Umsetzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten
– Bedarfsanalyse
– Zusammentragen der einzelnen Themen und Ausarbeitung des Angebotes
– Angebotskontrolle der mitwirkenden benötigten Gewerke
– Endgespräch und evtl. Beauftragung

Drittens die detaillierte Ausarbeitung Ihres individuellen Aushub- und Installationsplans, was normalerweise einen Kostenpunkt von ca. 200 bis 300 Euro darstellt, Ihnen jedoch nicht separat berechnet wird, was wir hier nur einmal am Rande erwähnen möchten. Viertens die sorgfältige Planung von Sonderwünschen oder speziellem Zubehör – diese Zeit nehmen wir uns sehr gerne für Sie.

Fünftens das Beantworten von Unmengen an Fragen, die naturgemäß vor der Lieferung und während einer laufenden Schwimmbadsaison anfallen – Sie glauben gar nicht, welch enormer Zeitaufwand hierfür im Hintergrund betrieben werden muss. Viele Informationen lassen sich zudem bereits den selbsterklärenden Unterlagen entnehmen, die Ihnen nach dem ersten Zahlungseingang direkt zugehen, oder können auf unserer Internetseite in der Rubrik „Ratgeber“ nachgelesen werden. Aber auch wenn Sie persönlich anrufen oder eine E-Mail schreiben, erhalten Sie von uns immer eine verlässliche Antwort.
Wirklich
missgestimmt reagieren wir nur dann, wenn haltlose Behauptungen aufgestellt werden, wie beispielsweise, dass etwas nicht in der Anleitung stünde, und wir gleichzeitig merken, dass man sich nicht einmal die geringste Mühe zum Mitdenken macht. Wobei Ausnahmen natürlich die Regel bestätigen und wir in solchen Fällen dennoch alles daran setzen, dass am Ende alle Beteiligten zufrieden sind
Lustlos, freudlos und regelrecht brummig werden wir hingegen nur dann, wenn wir das Gefühl haben, dass ein Kunde versucht, uns vorsätzlich hinters Licht zu führen.
– Wir organisieren und kümmern uns gerne um das gesamte Bauprojekt, aber so etwas kostet dann auch mal ein wenig mehr
– Sie stehen nicht allein wir sind auch hier für Sie da, wenn Sie sich den Einbau selbst zu trauen, was eigentlich das Beste ist, denn so lernen Sie Ihren Pool von Anfang an kennen und Sparen finanziell auch noch etwas ein.
-Schief gehen kann dabei nichts, außer Sie hören nicht auf uns und lassen den Installationsplan in der Schublade, alles schon passiert 

Es soll doch jedem Spaß machen und je mehr man davon während dieser gesamten Zeit zusammen hat, umso mehr freut man sich auf ein Wiedersehen!!!

GFK = Glasfaser verstärkter Kunststoff
Dabei handelt es sich um ein Mehrschicht- oder Composit – Material, das aus Glasfasern (Matten oder feinen Einzelfasern) und verschiedenen Kunstharzen besteht.
Auf die Negativ-Form werden die einzelnen Schichten aufgeschichtet, bis die gewünschte Materialstärke erreicht ist. GFK-Becken werden mit Ihrer Form ins Leben erweckt. Daher gibt es keine Möglichkeiten von Maße oder Sonstigen Ausstattungen zu wählen. 

Die Innenecken, Treppenstufen und Sitzbänke sind geschmeidig gerundet, Nähte gibt es nicht. Aus statischen Gründen sind in die Beckenwände Absätze eingearbeitet, mal größer mal kleiner oder geneigt nach unten laufend. Jeder Hersteller hat da so seine Geheimnisse! Alle von uns angebotenen GFK-Becken sind in Schotter bzw. Kies einbaubar. Wer doch auf eine Bodenplatte nicht verzichten mag, kann diese Kosten gerne auf sich nehmen!

Alle bei uns im Programm aufgezeigten GFK-Becken werden bereits mit Ausschnitten und ein gedichteten Düsen, Ausgänge oder mit Montagefertigen Einbauteilen geliefert – ich wollte keine Löscher mir selbsttätig in mein neues Becken schneiden. 

PP – POLYPROBYLEN = Kunststoff
PP = thermoplastischer Kunststoff aus der Gruppe der Polyolefine. Ein Material, das eine nicht zerstörbare Lebensdauer hat, temperatur- und säurebeständig ist und sogar lebensmittelecht sein kann.
Die Fertigbecken werden aus PP-Kunststoffplatten in verschiedenen Stärken und Farben,  die sodann zur gewünschten Größe verschweißt werden/produziert. Die Beckenwände sind absolut gerade, keine Absätze aber sichtbare Schweißnähte. Die Individualität in der Ausstattung lässt kaum Wünsche offen, da diese in den Beckenkörper eingeschweißt werden. Die Maßvorgabe kann bis auf den mm genau ausgeführt werden. 

Die Aussteifung des Beckens erfolgt im Außenbereich durch angeschweißte Rippen, dort werden dann Armierungseisen zur späteren schnelleren Weiterverarbeitung eingearbeitet, auch die Verrohrung wird direkt an die eingebauten Einbauteile angeschlossen, so das ein vorab zu bestimmender Übergabepunkt zur Weiterführung zum Technikraum vorhanden ist.

PP-Becken müssen immer auf eine 0,20m starke Betonplatte mit Armierung aufgestellt werden und mit einer Hinterfüllung aus Magerbeton versehen werden.

Das Einheben muss immer durch einen Autokran erfolgen und verursacht da auch noch einmal Zusatzkosten.

Es gibt doch auch Keramic, fragt man uns oft…
Viele hören dies von Bekannten, Freunde oder durch Hören und Sagen. Keramic-Pools gibt es nicht, es handelt sich vielmehr um GFK-Becken mit einer im Inneren hauchdünnen Keramic-Schicht des Mehrschichtlaminates. Diese Schicht verstärkt das GFK-Material und wirkt als Diffussions-Sperrschicht -damit soll Osmose komplett ausgeschlossen werden- 

Auch hier kann es mal dazu kommen, wir hatten bis heute bei unseren angebotenen Herstellern noch in keinem Glasfaserbecken. 

Was ist besser???
SEHR SCHWIERIG – beide Materialien haben Ihre Daseins Berechtigung und Sie stehen sich in nichts nach. Es gibt hier, wie da ein paar Vorteile und auch Nachteile.

Das Wasser in PP-Pools kann bis kurz vor kochend erhitzt werden -wer macht dies schon-   Die Becken Stehen fast vor nichts zurück in Ihrer Individualität und das ist tatsächlich ein sehr großer Vorteil. Der Kunstoff „Polypropylen“ ist weicher als die Gelcoat-Oberfläche des GFK-Materials und es weißt sichtbare Schweißnähte auf -dafür ist das Material unseres Herstellers lebensmittelecht, was nur bei wenigen so ist-. Das Gefühl auf dem Wasser zu schweben, erzeugt man durch ein Überlauf- oder Infinity-Becken und funktioniert auch am besten in PP-Becken, -die Becken brauchen aber jede Menge Beton-.

GFK-Becken sind ästhetisch und reizvoller -aber das ist eine unserer persönlichen Meinungen- Geschmack jedes einzelnen steht hier an erster Stelle. Die weichen Kanten sind so behaglich in den Beckenkörper integriert, dass Sie im gefüllten Zustand kaum ersichtlich sind, aber wie bereits erwähnt das ist Geschmackssache. Sie können in Schotter/Kies eingebaut werden -das kann man gut selbst bewerkstelligen und Schotter ist billiger als Beton-.

Schauen Sie sich am besten beide Beckentypen an und entscheiden selbst. Darüber hinaus gibt es noch höher wertigere Becken, die wir aus gutem Grund nicht bewerben, da diese im Privatbereich kaum zum Einsatz kommen. Wenn Sie daran Interesse haben, die Produkte der Fa. Veltmann oder aus Edelstahl kennen zu lernen, dann Sprechen Sie uns an! 

Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Sonneneinstrahlung
Idealerweise sollte Ihr Schwimmbad an sonnigen Plätzen im Garten gebaut werden, damit sich das Wasser in den Sonnenstunden erwärmen kann.

Wind
Von Vorteil ist es auch, wenn Ihr Swimmingpool an einer windgeschützten Stelle steht, was allerdings in der Praxis nicht immer umsetzbar ist. Dennoch sollten Sie darauf achten, aus welcher Richtung der Wind kommt. Planen Sie den Schwimmbadbau so, dass das Wasser bei Wind direkt in den Skimmer getrieben wird, dadurch wird die Reinigung der Wasseroberfläche unterstützt.

Bäume
Außerdem sollten Sie, wenn möglich, darauf achten, dass keine hohen Bäume um den Pool stehen, da durch Laub und Blüten das Wasser sehr schnell verschmutzt wird.

Strom- und Wasserversorgung
Was allerdings in Reichweite sein muss, ist die Wasser- und Stromversorgung, daher ist es empfehlenswert möglichst in Nähe des Hauses zu bauen.

Gelände
Eine wesentliche Rolle beim Bau Ihres Schwimmbades spielt zudem das Gelände. Eine Hanglage erschwert das Einbauen Ihres Pools erheblich und führt oftmals zu weiteren notwendigen Baumaßnahmen. Idealerweise ist das Gelände ebenerdig.

Baugenehmigung
Jedes feste Schwimmbecken muss den örtlichen Bauvorschriften entsprechen, deshalb sollten Sie sich unbedingt im Vorhinein bei der zuständigen Baubehörde informieren, was Sie bei Ihrem Schwimmbadbau beachten müssen. Die Bauanträge finden Sie im jeweiligen Bauamt, sofern eine gefordert wird.

Pumpenanlagen
Die Pumpe ist sozusagen das Herz Ihres Swimmingpools, denn sie schafft Bewegung und verhindert so die Bildung von Bakterien, Keimen, Grind oder Algen. Aus diesem Grund ist die Wahl der richtigen Schwimmbad Pumpe entscheidet für eine gute Wasserqualität. Die entscheidenden Funktionen einer Wasserpumpe.

Am wichtigsten ist, dass die Pumpe das Wasser aus dem Pool in die Filteranlage saugt, damit es dort gereinigt und wieder zurück in den Pool gepumpt wird. Eine ausreichende Pumpe sollte in der Lage sein den Beckeninhalt Ihres Schwimmbades innerhalb von circa 8 Stunden einmal komplett zu reinigen.

Die richtige Auswahl Ihrer Pumpe
Die Vielfalt an Modellen ist groß. Sie unterscheiden sich in Größe, Form und Leistung. Dabei sollte Ihre Pumpe effizient arbeiten: Zu wenig Leistung bedeutet eine unzureichende Zirkulation, was zur Verschmutzung führt. Dagegen hat eine zu hohe Pumpenleistung, die Ihren Bedarf übersteigt, unnötige Stromkosten zur Folge. Empfehlenswert sind außerdem namhafte Markenhersteller, mit denen Sie auf lange Sicht gesehen Geld sparen werden.   Hier zahlen Sie bei der Anschaffung zwar ein wenig mehr Geld, das Sie aber langfristig wieder einsparen, weil kostspielige Reparaturen oder ein Austausch in der Zukunft wegfallen.

Filterkessel, Filterkartusche oder Filtertasche…
Der Hauptunterschied zwischen einem Filterkessel, einer Filterkartusche und einer Filtertasche, liegt im Filtermaterial, dem Pflegeaufwand und der Filterleistung. Während ein Kessel ein festes Gehäuse ist, das mit Filtermaterial befüllt wird, ist eine Filterkartusche ein feinfaseriger Lamellenfilter in einem Gehäuse und eine Filtertasche ein textiles Gewebe, das Schmutz wie ein Beutel auffängt.

Welches System besser ist, hängt ganz von Ihren persönlichen Prioritäten ab: Wenn Sie maximalen Komfort wollen, ist der Filterkessel besser. Wenn Ihnen geringer Wasserverbrauch wichtig sind, gewinnt die Filterkartusche undFiltertasche.

Hier ist die Entscheidungshilfe für Ihre Situation:

Warum der Filterkessel für die meisten die bessere Wahl ist…

Der Filterkessel (Glasfilter) ist der Standard für klassische Pools, weil er im Alltag kaum Arbeit macht.

  • Sie sollten den Filterkessel wählen, wenn: Sie ein „Ausschalten und Vergessen“-System suchen. Die Reinigung (Rückspülen) dauert nur 5 Minuten und läuft komplett sauber über das Drehen eines Ventils ab.
  • Der größte Pluspunkt: Perfekt für die Automatisierung und große Poolvolumen.
  • Nachteil: Höherer Wasserverbrauch

Warum die Filterkartusche oder Filtertasche die bessere Wahl sein kann…

Die Filterkartusche oder Filtertasche sind die Spezialisten für geringeren Wasserverbrauch und Feinheit im Filtern

  • Sie sollten die Filterkartusche oder Filtertasche wählen, wenn: Sie keinen Kanalisationsanschluss am Pool haben oder in einer Region mit strengen Wassersparauflagen wohnen.
  • Der größte Pluspunkt: Weniger Arbeit
  • Nachteil: Setzen sich im Sommer schnell zu

Wasserpflege…
Damit Sie auch lange Freude an Ihrem Schwimmbad haben, sollten Sie unbedingt einige  Pflegehinweise zur Wasseraufbereitung beachten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der physikalischen und der chemischen Wasseraufbereitung.    

Wassertest

Die physikalische Wasseraufbereitung
Sie besteht aus dem Umlauf- und Filtersystem. Die Schwimmbad Pumpe hält das Wasser in Bewegung. Diesen Vorgang nennt man „Umwälzung“. Mit Hilfe des Filters werden kleine Partikel entfernt, die ansonsten zur Verschmutzung des Wassers führen würden. Je nachdem wie stark die Belastung von organischen und anorganischen Stoffen in Ihrem Schwimmbad ist, müssen die Filter in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Wenn Sie einen Glasfilter verwenden, sollten Sie jede Woche eine Rückspülung durchführen, dadurch funktioniert die Reinigung automatisch.
Größere Fremdkörper, die sich trotz der Filterung noch im Wasser befinden, müssen manuell entfernt werden. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel mit einem Kescher, Roboter halbautomatisch oder vollautomatisch, der PoolBoy übernimmt diese Aufgabe aber auch gerne. Selbstverständlich ist es auch von Vorteil, wenn eine Abdeckung bei Nicht-Gebrauch des Pools vorhanden ist. Sie schützt Ihren Pool vor Laub, Insekten,  sonstigem Schmutzund Wasserverlust.

Die chemische Wasseraufbereitung
Jeder glückliche Poolbesitzer möchte eine angenehm warme Wassertemperatur in seinem Becken halten. Leider fühlen sich bei Wärme aber auch Keime pudelwohl. Aus diesem Grund ist die Zugabe von Wasserpflegeprodukten unerlässlich, da Bakterien, Pilze und Viren nur durch Desinfektion vollständig abgetötet werden.

Die chemische Wasseraufbereitung lässt sich in 5 Pflegeschritte gliedern:
• pH-Regulierung mittels pH-Minus bzw. pH-Plus
• Wasserdesinfektion mit Chlorhaltigen Produkten
• Algenverhütung mit Algizid Produkten
• Flockung durch Dauerflock-Kartuschen
• Regelmäßige Wasseranalyse mittels Pool Test

Gefahren am Pool vermeiden. Mit Sicherheit mehr Spaß!
Der eigene Swimmingpool bringt jede Menge Spaß für Jung und Alt. Doch neben all der Freude sollte nicht vergessen werden, dass es auch Gefahren – speziell für Kinder – mit sich bringen kann. Damit Sie unbesorgt Ihren Wohlfühlpool genießen könnten, empfehlen wir Vorkehrungen zur Verbesserung der Sicherheit.

Die Sicherheit heißt Pool-Abdeckungen

Mögliche Varianten:

Rollschutz
Sie werden mit einem Aufrollgetriebe von Hand zu- und aufgerollt. Sie bilden auf der Wasseroberfläche eine homogene Fläche, die ausreicht um einen Erwachsenen zu tragen. Sie sind robust und bieten Mensch und Tier Sicherheit.

Rollladenabdeckungen
Dabei handelt es sich, um die bequemste Form der Pool-Abdeckungen, da sie sich elektrisch öffnen und schließen lassen. Die Steuerung läuft per Knopfdruck, Schlüsselschalter oder Fernbedienung. Auch diese Variante empfiehlt sich als Sicherheitsabdeckung, allerdings ist die automatische Auf- und Abrollung auch kostenintensiver als bei manuellen Systemen.
Selbstverständlich bieten Pool-Abdeckungen nur Sicherheit, wenn ihr Schwimmbad gerade nicht in Gebrauch ist. Gerade Kinder sind beim Spielen neben dem offenen Becken enorm gefährdet, daher wurden spezielle Alarmsysteme entwickelt.

Pooldecks…
Ein Pooldeck ist eine begehbare, oft verschiebbare oder klappbare Abdeckung für Außenpools, die gleichzeitig als Terrasse genutzt werden kann. Es kombiniert Sicherheitsfunktion, Schutz vor Verschmutzung und Raumgewinnung in einer eleganten Konstruktion.

Schiebehallen..
Eine Schiebehalle (auch Teleskophalle genannt) ist eine flexible, segmentierte Poolüberdachung aus robusten Aluminiumprofilen und lichtdurchlässigen Platten (meist Polycarbonat), deren einzelne Elemente sich teleskopartig ineinander- oder auseinanderfahren lassen. Sie verwandelt ein Freibad im Handumdrehen in ein wettergeschütztes Hallenbad und ermöglicht die Poolnutzung bei fast jeder Witterung.

Wir beraten Sie in die Richtung Ihrer tatsächlichen Bedürfnisse
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Hinter den Kulissen – wie die Pool-Technik Ihres Schwimmbades funktioniert und auf was Sie achten sollten.

Frisches, kristallklares Wasser – das ist Ihr Ziel. Damit Sie ungetrübte Badefreuden genießen können, arbeiten viele „Helfer“ im Hintergrund. Dazu gehören unter anderem Pumpe und Filter ebenso wie Wasserpflegemittel. Wie funktionieren die einzelnen Produkte und was ist wichtig, um ein optimales Zusammenspiel der einzelnen Komponenten zu gewährleisten? Einen Überblick erhalten Sie nachfolgend…

Die Filterpumpe – das unverzichtbare Herzstück Ihres privaten Pools
Ebenso wie das menschliche Herz ununterbrochen Blut durch den Körper pumpt und so die lebenswichtige Durchblutung aller Organe sicherstellt, fungiert auch die Filterpumpe als das zentrale “Herz“ Ihrer gesamten Poolanlage: Sie setzt den essenziellen Umwälz- oder Reinigungskreislauf kraftvoll in Gang, sorgt für eine kontinuierliche sowie gleichmäßige Durchströmung des gesamten Beckens und schafft damit erst die grundlegende Voraussetzung für eine dauerhaft hohe Wasserqualität. Denn im deutlichen Gegensatz zu gewöhnlichem Spül- oder Badewasser, das Sie nach dem einmaligen Gebrauch einfach ungenutzt ablassen, bleibt das wertvolle Beckenwasser als permanentes Kreislaufwasser über lange Zeit in Ihrem Becken erhalten. Die leistungsstarke Filterpumpe saugt über den Skimmer/Reservebehälter (bei Überlaufbecken) oder die strategisch platzierten Bodenabläufe das verschmutzte Wasser effektiv an und transportiert es direkt zum Filter, der die enthaltenen Schmutzpartikel zuverlässig „festhält“. Das mechanisch gereinigte, saubere Wasser wird im Anschluss durch die Einströmdüsen wieder druckvoll zurück ins Becken gepumpt. Die konstante Saugleistung der Schwimmbadpumpe garantiert zudem eine regelmäßige, dynamische Bewegung des Wassers, was wiederum eine deutlich bessere und homogenere Verteilung der eingesetzten Wasserpflegemittel im gesamten Schwimmbereich zur Folge hat.

Filter – der hochwirksame Schmutzfänger Ihres privaten Pools
Das Wasser, welches die Filterpumpe kontinuierlich zum Filter transportiert, wird dort in einem technologischen Verfahren gründlich von diversen Verunreinigungen befreit. Haare, feinste Hautschuppen, Pollen oder andere organische Schmutzpartikel bleiben dabei zuverlässig im Inneren des Filters hängen. Neben den weit verbreiteten Sandfiltern, an deren kantigen Quarzkörnern der Schmutz förmlich „hängenbleibt“, gibt es heutzutage viele weitere moderne Filtermaterialien, an denen sich der unerwünschte Schmutz effektiv anlagert. Als Poolbesitzer haben Sie dabei die Wahl zwischen klassischen Einfach- und komplexeren Mehrschichtfiltern. Erstere filtern das gesamte Wasser lediglich über eine einzige Schicht aus Filtermaterial. Die hochwertigen Mehrfachschichtfilter hingegen lassen das zu reinigende Wasser anschließend noch durch mindestens eine weitere, oft feinere Filterschicht laufen, um ein noch klareres Ergebnis zu erzielen. Wir beraten Sie hierbei ausführlich in Abhängigkeit von der individuellen Beckengröße, Ihrem geplanten Budget, der zu erwartenden Nutzungsintensität sowie Ihren ganz besonderen Wünschen, welcher Filtertyp am besten zu Ihrem privaten Pool und Ihren Ansprüchen passt.

Flockung – Keine Chance für kleinste und unsichtbare Schmutzpartikel
Trotz moderner Technik sind leider nicht alle im Wasser schwebenden Schmutzpartikel so groß, dass sie allein durch die mechanische Wirkung vom Filter zurückgehalten werden können. Um das Badewasser auch von diesen allerkleinsten, oft mikroskopischen und für das bloße Auge unsichtbaren Verunreinigung zu befreien, wird dem Wasser im Kreislauf, kurz bevor es durch den Filter läuft, ein spezielles Flockungsmittel zugeführt. Dieses chemische Hilfsmittel bewirkt eine physikalische Reaktion, bei der sich feinste Trübstoffe zu größeren Partikeln, den sogenannten Flocken, zusammenballen, die dann aufgrund ihrer neuen Größe ohne weiteres vom Filter aufgenommen und festgehalten werden können.

Rückspülung – irgendwann muss der angesammelte Schmutz weg
Der Schmutz, der dauerhaft im Filtermedium haften bleibt, muss, ähnlich wie das grobe Sieb Ihrer häuslichen Spülmaschine, in regelmäßigen Intervallen gründlich gereinigt werden, um die Filterleistung zu erhalten. Bei diesem notwendigen Vorgang wird die Fließrichtung des Wassers innerhalb der Anlage einfach umgekehrt, was man in der Fachsprache als Rückspülung bezeichnet. Die festgesetzten Schmutzteilchen lösen sich durch den Gegendruck vom Filtermedium und werden vom schnell vorbei fließenden Wasser einfach „mitgenommen“, welches anschließend direkt in die Kanalisation abfließt und im Becken durch frisches Wasser ersetzt wird. Dieser Rückspülvorgang kann je nach System manuell per Handhebel oder vollautomatisch durch eine Steuerung ausgeführt werden – je nachdem, für was für eine Art von Filteranlage Sie sich beim Bau entscheiden. Die Wahl hängt dabei in erster Linie von Ihrem verfügbaren Budget und Ihrem persönlichen Komfortanspruch ab.

Skimmer oder Überlaufrinne – Hauptsache, die Wasseroberfläche ist immer sauber
Sämtliche Schmutzpartikel, die von außen in das Wasser gelangen, wie etwa Laub oder Insekten, sollen möglichst rasch und effizient wieder Ihr Becken verlassen, bevor sie auf den Boden sinken. Dafür sorgt an der Wasseroberfläche entweder ein klassischer Skimmer oder eine umlaufende Überlaufrinne. Der Skimmer besitzt eine markante Ansaugöffnung, durch die – mit direkter Hilfe der Filterpumpe – das belastete Oberflächenwasser kontinuierlich abgesaugt und direkt in den Reinigungskreislauf geführt wird. Treibende Blätter, Haare und andere sichtbare Schmutzpartikel werden so schnell aus dem Badewasser entfernt. Die professionelle Oberflächenreinigung kann aber auch mittels einer eleganten Überlaufrinne geschehen, wie sie beispielsweise in öffentlichen Bädern der Standard ist. Eine solche Rinne führt rings um das gesamte Becken herum; das Wasser „schwappt“ bei Wellenbewegung oder Verdrängung nach und nach über den Beckenrand in die Überlaufrinne und wird in einem separaten Schwallwasserbehälter aufgefangen. Von dort aus wird es stetig zur Filteranlage geführt, die es gründlich reinigt. Durch spezielle Düsen am Beckenboden gelangt das aufbereitete Wasser schließlich wieder zurück in Ihr Becken.

Wasserdesinfektion – ohne geht’s nicht
Selbst wenn Sie sich vor dem Sprung in Ihren privaten Pool gründlich abgeduscht haben, lässt es sich leider nie vollständig vermeiden, dass auch „ungebetene Gäste“ wie Bakterien, Keime und Pilze gemeinsam mit Ihnen im Wasser baden. Damit Sie dennoch zu jeder Zeit absolut sorgenfrei und entspannt schwimmen können, ist der konsequente Einsatz eines wirkungsvollen Wasserdesinfektionsmittels für eine hygienische Wasserqualität unbedingt erforderlich. Aus dem öffentlichen Schwimmbad kennen Sie wahrscheinlich primär Chlor, welches aufgrund seiner Zuverlässigkeit selbstverständlich auch in Ihrem privaten Badebereich regelmäßig zum Einsatz kommen kann. Darüber hinaus haben Sie jedoch heutzutage die Wahl zwischen verschiedenen Alternativen wie der sanften Wasserpflege mit Aktivsauerstoff, Brom oder speziellen Biguaniden. Wir als versierter Pool-Fachmann erklären Ihnen gerne im Detail – individuell abgestimmt auf Ihre persönlichen Anforderungen – welche dieser unterschiedlichen Wasserpflegemittel für Ihre spezifische Anlage am besten in Frage kommen.

Mess- und Regeltechnik – Kontrolle ist besser

Damit Sie sich jederzeit rundum wohlfühlen und die wertvollen Baustoffe sowie die gesamte Technik Ihres privaten Pools nicht unnötig belastet oder gar geschädigt werden, müssen die verschiedenen Wasserwerte stets exakt stimmen. Sie haben dabei die Wahl, diese wichtige Messung entweder ganz klassisch manuell vorzunehmen oder aber auf moderne und besonders komfortable Produkte der automatisierten Mess- und Regeltechnik zurückzugreifen. Im Wesentlichen sind dabei drei zentrale Grundwerte regelmäßig und gründlich zu kontrollieren. Zunächst ist hier der pH-Wert zu nennen, welcher präzise angibt, wie sauer oder wie alkalisch das Poolwasser aktuell beschaffen ist. Sollte der pH-Wert dauerhaft zu hoch ausfallen, kann dies unangenehme Reizungen der empfindlichen Haut sowie der Augen bei den Badegästen hervorrufen. Ein deutlich zu niedriger pH-Wert hingegen kann auf Dauer die Metallteile, die Fliesenfugen sowie diverse andere Bauteile Ihrer gesamten Schwimmbadanlage chemisch angreifen und zerstören. Lassen Sie sich daher ausführlich von uns dazu beraten, welcher spezifische Wert für Ihr individuelles Schwimmbad genau richtig ist. Als bewährte Faustformel gilt in der Branche: Optimal und empfehlenswert ist zumeist ein Wert, der sich zwischen 7,0 und 7,4 bewegt. Darüber hinaus ist der Chlorwert oder der Gehalt eines anderen verwendeten Wasserpflegemittels regelmäßig zu bestimmen, um sicherzugehen, dass die gewünschte Desinfektionswirkung im Becken in ausreichendem Maße gewährleistet ist. Für einen hygienisch einwandfreien Badebetrieb ist in der Regel eine Konzentration von etwa 0,5 bis 1,5 mg/l an freiem Chlor zwingend notwendig. Auch zu diesem wichtigen Thema beraten wir Sie – ganz gezielt in Bezug auf Ihr spezielles Becken – Meist reicht Chlor nicht mehr!. Die sogenannte Redoxspannung stellt schließlich den dritten entscheidenden Wert dar. Der Begriff Redox steht hierbei für die chemischen Vorgänge der Reduktion und Oxidation und beschreibt detailliert die chemische Wirkungsweise von Chlor im Wasser. Chlor oxidiert (es nimmt dabei Elektronen auf), das heißt, es verbindet sich aktiv mit schädlichen Bakterien sowie Keimen und macht diese auf diese Weise vollkommen unschädlich. Im Zuge dieses Prozesses wird das Chlor selbst chemisch reduziert. Vereinfacht und verständlich ausgedrückt gibt die Redoxspannung somit die tatsächliche Desinfektionskraft des gechlorten Wassers an. Diese Spannung sollte, sofern sich der pH-Wert bereits im optimalen Bereich befindet, idealerweise bei einem Wert von rund 720mV liegen. Eine genaue und verbindliche Auskunft hierzu erteilen wir Ihnen gerne.

Wärmetauscher – so gelangt die Wärme in Ihren privaten Pool
Ihr Wasser soll angenehm warm sein. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, Wärme fürs Beckenwasser zu gewinnen. Dabei können Sie auf erneuerbare Energien oder fossile Brennstoffe setzen. Unabhängig von Ihrer favorisierten Energiequelle muss die erzeugte Wärme auf das Beckenwasser übertragen werden. Das geschieht in der Regel mittels eines Wärmetauschers, in dem zwei Hydraulikkreise gegeneinander fließen. In dem einen fließt das warme Wasser, das von der Energiequelle kommt (z.B. von der Zentralheizung), in dem anderen das zu erwärmende Schwimmbadwasser. Unter Verwendung von Wärmeleitmaterialien werden beide Kreise so aneinander vorbeigeführt, dass sie Wärme austauschen. So wird Ihr Schwimmbadwasser auf angenehme Badetemperatur gebracht.

Pool-Reinigung – selber schrubben oder säubern lassen
Trotz Filteranlage und Wasserpflegemittel müssen Beckenwände und –boden von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Das kann manuell geschehen. Der Schwimmbad- und Wellnessmarkt hält aber auch halb- und vollautomatische Lösungen bereit. Lassen Sie sich bei Ihrem Schwimmbadbauer die unterschiedlichen Reinigertypen vorführen und überlegen Sie, welches Produkt zu Ihrem Budget, Ihrem privaten Pool und Ihren Wünschen am besten passt.

Wasserattraktionen – Pool Technik, die Spaß macht:
Sie können Ihren privaten Pool gestalten, wie Sie möchten. Die Schwimmbad- und Wellnessindustrie hält eine Reihe von „Spaß- und Wohlfühlprodukten“ bereit, die Ihr Becken zu einer individuellen Wohlfühl- und Fitnessoase werden lassen. Lassen Sie sich bei Ihrem Pool-Fachmann inspirieren, und Sie erweitern Ihr Becken vielleicht um Gegenstromanlage, Schwalldusche, Massagedüsen oder Sprudelliege? Oder Sie weiten das Poolambiente auf die Gartengestaltung aus? Mit ansprechenden und wetterresistenten Möbeln und Gartendusche? Das Auge isst mit – fragen Sie zudem Ihren Poolbauer, wie das Thema Licht am stimmungsvollsten in Ihren privaten Pool aufgegriffen werden kann. Moderne LED-Technik und weitere Innovationen bringen Sie und Ihren privaten Pool zum Strahlen!

Beratung ist das A & O!
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

So bekommen Sie Ihr Schwimmbad „Sicher“ durch den Winter…

Leider geht auch jeder Sommer einmal zu Ende und im Herbst sind die Vorbereitungen für die richtige Überwinterung Ihres Schwimmbeckens zu treffen.Um Ihren Außenpool sicher und ohne Schäden durch den Winter zu bekommen, gibt es zwei verschiedene Varianten. Entscheiden Sie sich dafür, Ihren Pool außer Betrieb zu nehmen, sollte dieser mit einer blickdichten Abdeckungabgedeckt werden.                                                                     

Pool & Technik außer Betrieb nehmen

  • Zu Beginn die Abdeckungen säubern, es gibt spezielle Reiniger die Arbeitsgänge erleichtern.
  • Die Wasserlinie mit einem spezifischen Randreiniger säubern.
  • Danach sollte das Schwimmbadwasser auf einen pH-Wert von 7,2 einreguliert werden. Gegebenenfalls Chemikalien (pH-Minus/pH-Plus) einsetzen.
  • Das Schwimmbad mit dem Bodensauger gründlich reinigen und sämtliche Laubreste und Verschmutzungen entfernen.
  • Das Wasserniveau soweit absenken, dass die oberen Einlaufdüse, Skimmer und Sauganschluß noch mit Winterstopfen abgedichtet werden können
  • Die Pumpe der Gegenstromanlage entleeren und die Sicherung ausschalten. (Achtung: Ist die Pumpe in einem Schacht verbaut, muss gewährleistet sein, dass eine Tauchpumpe das Ansteigen des Wasserstandes verhindert.)
  • Bei einer Solaranlage die Absorber, Sammelrohre sowie Vor- und Rücklaufleitungen entleeren.
  • Falls vorhanden, den Wärmetauscher entleeren.
  • Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist laut Herstellervorschriften einzuwintern. Sie ist komplett wasserfrei zu machen und die Hauptsicherung ist auszuschalten. Zudem empfehlen wir eine passende Schutzabdeckung.
  • Die Skimmerleitungen, Nischenleitungen, Düsenleitungen entleeren und Winterstopfen einsetzen. (Achtung: Hier sind verschiedenen Größen verfügbar)
  • Die Zu- und Abläufe der Filteranlage schließen. Die Pumpe entleeren, Filterdeckel lösen und mit Hilfe der Entleerungsschraube den Filterkessel entleeren. Das 6-Wegeventil auf die Position „Geschlossen“ umstellen.
  • Falls vorhanden, die Wasserleitung der Niveauregler entleeren und Absperrhähne fest verschließen.
  • Wasserspiegel wieder anheben
  • Es ist ein spezielles Wintermittel dem Beckenwasser zuzugeben. Dieses Mittel verhindert Kalk- und Schmutzablagerungen und minimiert das Algenwachstum
  • Um ein Einfrieren des Schwimmbadwassers zu verhindern, legt man Dämmplatten auf die Wasseroberfläche oder auch speziell angefertigte Eisdruckpolster
  • Über das Schwimmbecken eine blickdichte Abdeckung legen, um so das Hineinfallen von Gegenständen sowie Laub zu verhindern.
  • Sonden sofern vorhanden herausnehmen und in Vorratsbehälter überwintern

 
Pool & Technik auch im Winter in Betrieb lassen

  • Zu Beginn die Abdeckungen säubern, es gibt spezielle Reiniger die Arbeitsgänge erleichtern.
  • Die Wasserlinie mit einem Randreiniger reinigen.
  • Danach sollte das Schwimmbadwasser auf einen pH-Wert von 7,2 einreguliert werden. Gegebenenfalls Chemikalien (pH-Minus/pH-Plus) einsetzen. (Zu empfehlen ist der ganzjährige Einsatz von automatischen Dosieranlagen, um so immer die optimalen Wasserwerte zu erhalten.)
  • Das Schwimmbad mit dem Bodensauger gründlich reinigen und sämtliche Laubreste und Verschmutzungen entfernen.
  • In den Wintermonaten ist darauf zu achten, dass das Beckenwasser einen konstanten Chlorwert hat.
  • Die Pumpe der Gegenstromanlage entleeren und die Sicherung ausschalten. (Achtung: Ist die Pumpe in einem Schacht verbaut, muss gewährleistet sein, dass eine Tauchpumpe das Ansteigen des Wasserstandes verhindert. Die Funktion muss in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.)
  • Sonstige nicht benötigte Geräte über die Hauptsicherung ausschalten.
  • Um ein Einfrieren des Schwimmbadwassers zu verhindern, sollte der Filter in den Nachtstunden für min. 5-8 Stunden in Betrieb sein. (Bitte beachten Sie, dass die Temperaturen nachts deutlich unter den Tageswerten liegen können). Falls nötig, empfehlen wir einen 24 Stunden Dauerbetrieb.
  • Die Schwimmbadtechnik sollte über einen Frostwächter verfügen. Eine vorab eingestellte Temperatur schaltet über den Frostwächter dann die Filterpumpe regelmäßig ein, um ein Einfrieren des Wassers zu verhindern.
  • Die Technik sollte so aufgestellt und konzipiert sein, das bei Frostgefahr durch eine Heizung die Temperaturen im Plus Bereich sich befinden

Eine Beratung sollte vor solch einer Entscheidung immer in Betracht gezogen werden!
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Tipps und Ratschläge

Brauche ich eine Baugenehmigung?
Allgemein sind innerhalb von Ortschaften private Schwimmbecken bis 100 m³ Beckeninhalt genehmigungsfrei. Außerhalb sind Schwimmbecken generell genehmigungspflichtig. Dies kann von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein und ist jeweils beim zuständigen Bauamt zu erfragen. Besonders hohe Auflagen bzw. Ausschluss Kriterien können ein Wasserschutz- oder Naturschutzgebiet sein. Bei einer Grenzbebauung ist die Länge der Grenzbebauung entscheidend und zudem darf das Becken nicht aus dem Erdreich stehen. Ein Schwimmbad ist kein privilegiertes Gebäude. Sobald dies aus dem Boden heraussteht, müssen gewisse Abstandsflächen eingehalten werden. Grundsätzlich regelt dies der Bebauungsplan und sollte bei der zuständigen Behörde für Bauordnung angefragt werden. Es liegt in der Verantwortung der Bauherren dies zu erfragen bzw. genehmigen zu lassen.
(Diese Angabe ist unverbindlich und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich)

Müssen Schwimmbecken im Winter entleert werden?
Schwimmbecken dürfen aufgrund von drückendem Wasser (Grundwasser) oder Schichtenwasser nicht komplett entleert werden. Je nach geographischen Gegebenheiten kann es passieren, dass drückendes Wasser den Beckenkörper beschädigen kann. Entsprechend muss bei der Einwinterung mit einer Absenkung des Wasserspiegels darauf geachtet werden, dass im Becken genügend Wasser ist, so dass die Gewichtskraft stets höher als die Auftriebskraft ist. Hier ist grundsätzlich der Rat eines Fachhandels bzw. Architekten bzw. Statikers gefragt.

Wie kann ich mein Schwimmbecken im Winter befüllt lassen?
Wasser gefriert bei 0 Grad, hat jedoch bei 4 Grad die höchste Dichte. Bei Erreichen der Frostgrenze fallen die Wasserschichten mit 4 Grad aufgrund der höheren Dichte nach unten und das kältere Wasser, was jedoch eine höhere Dichte hat, steigt nach oben zur Wasseroberfläche. Dadurch kommt es im Wasserspiegelbereich zu Eisbildung. Wenn man diese natürliche Schichtung unterbricht, wird somit die Eisbildung vermieden. Dies kann z.B. durch das Einschalten einer Filterpumpe ab 3 Grad erfolgen, die anfänglich zyklisch und ab 0 Grad permanent läuft.

Ist eine Zwangszirkulation im Winter wirtschaftlich?
Die Zwangszirkulation durch eine Filterpumpe und die Wirtschaftlichkeit eine Eisbildung dadurch zu verhindern ist stark abhängig von den Außentemperaturen. Eine Filterpumpe hat im Schnitt eine Leistung von 0,4 bis 0,8 KW. Muss die Filterpumpe in kalten Wintern lange laufen, ist der Stromverbrauch entsprechend hoch und wahrscheinlich unwirtschaftlich. In milden Wintern spart man sich die Einwinterung auf klassische Art in dem man den Wasserspiegel absenkt und die Rohrleistungen entleert. Die Stromkosten und die Kosten für eine Einwinterung müssen gegenüber gestellt werden. Ein Becken das den Winter über normal betrieben wird hat den Vorteil, dass im Frühjahr eine Auswinterung bzw. eine Reinigung nicht anfällt. In der Regel ist das Wasser klar und aufbereitet und muss nur erwärmt werden.

Was muss man bei einer Entleerung des Beckens z.B. im Frühjahr beachten?
Wenn Schwimmbecken im Frühjahr zu Reinigungszwecken entleert werden, muss auf Grund- oder Schichtenwasser geachtet werden. Um zu kontrollieren wie hoch das Wasser im Erdreich steht, werden häufig Kontrollschächte neben dem Becken errichtet, die bis zur Bodenplatte gehen. Steht das Wasser nach längeren Regenfällen oder der Schneeschmelze zu hoch, kann drückendes Wasser den Beckenboden beschädigen. Die Gewichtskraft (Beckeninhalt) muss immer größer als die Auftriebskraft sein. Es kommt im Frühjahr immer wieder vor, dass Schwimmbecken komplett entleert werden, obwohl es zuvor längere Zeit geregnet hat und der Grundwasserspiegel sehr hoch ist.

Warum verändert sich bei Schwimmbecken unterhalb des Wasserspiegels die Farbe?
Dies kann viele unterschiedliche Gründe haben. Einmal können es Ablagerungen von Metallen oder Kalk sein. Folien- oder andere Beckentypen können im Laufe der Zeit ausbleichen und somit die Farbe bzw. die Farbpigmente verlieren.

Was kann bei den unterschiedlichen Ablagerungen unternehmen?
Es ist zu prüfen, um welche Art einer Ablagerung es sich handelt. Diese können auf Kalkbasis sein, metallischen Ursprung haben oder auf Fettbasis. Bei Ablagerungen auf Kalkbasis muss man diese wieder in Lösung bringen (oftmals bekannt durch die Kaffeemaschine). Es geht mit einem Reiniger auf Säurebasis oder mit einer Absenkung des pH Wertes, wobei ein zu niedriger pH Wert über einen längeren Zeitraum vermieden werden sollte. Ablagerungen mit metallischen Ursprungs kann man durch die Zugabe von entsprechenden Pflegemittel in das Beckenwasser lösen. Diese sammeln sich im Filterbett und werden später durch eine Rückspülung entfernt. Zudem gibt es andere Zusatzmittel die Metallablagerungen auf oxidieren und somit entfernen. Fettablagerungen im Luft- Wasserbereich lassen sich mit alkalischen Reiniger entfernen, wobei darauf zu achten ist, dass diese Reiniger nicht ins Wasser gelangen.

LED im Schwimmbad.
Dank der neuesten LED Technik hat sich in der Schwimmbadbranche die Beleuchtung eines Pools durchgreifend geändert. War bislang immer nur eine weiße Ausleuchtung möglich und der Stromverbrauch sehr hoch, sind nun farbige Aspekte zu überschaubaren Kosten alltäglich. Dies bringt dem Schwimmbadbauer ganz neue Möglichkeit hinsichtlich der Gestaltung einer privaten Wellnessanlage.
Die Abkürzung LED steht für “light-emitting-diode” oder vereinfacht gesagt handelt es sich um winzige Halbleiterelemente die Licht absondern, sobald Strom durchfließt. Die Lichtstärke hängt von der Qualität des Halbleiters ab und wird in Lumen pro Watt (lm/w) gemessen. Die beiden großen Vorteile von LED Beleuchtung sind die lange Lebensdauer und bis zu 60 % Energieeinsparung gegenüber der herkömmlichen Glühbirne. Die Auswahl an LED Beleuchtung ist inzwischen vielfältig bei zum Teil großen Preisunterschieden.

Mehr Infos erhalten Sie bei uns!
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Tipps und Ratschläge

Vorteile eines Fertigschwimmbecken aus GfK
Ein Fertigschwimmbecken aus GfK (glasfaserverstärkter Kunststoff) ist in der Regel ein Schwimmbecken mit vielen Extras wie Treppe, Rolladenkante, Stehstufen usw. Es hat aufgrund der Herstellung normalerweise keine Fugen und kann im Gegensatz zu Folienbecken keine Falten bekommen. Je mehr Optionen ein Folienbecken haben soll, desto teurer wird jede einzelne Option, so dass irgendwann das Fertigschwimmbecken günstiger wird. Das Fertigschwimmbecken wird auf einer Negativform produziert. Es ist kein großer Mehrpreis in der Produktion, ob das Becken eine Treppe oder eine Rolladenkante hat, einzig der Formenbau ist entsprechend teurer. Die Oberfläche GfK ist sehr glatt und nimmt in der Regel nicht so viel Schmutz auf wie ein Folienbecken und ist somit sehr leicht zu reinigen. Das Becken wird Wetter unabhängig in der Fabrik hergestellt und kann somit auch noch im Winter bei Plusgraden geliefert und montiert werden, was ein entscheidender Vorteil gegenüber einem Folienbecken ist. Hinzu kommt noch die verhältnismäßig kurze Bauzeit.

Nachteile eines Fertigschwimmbeckens aus GfK
Das fertige Produkt kann nur so sein wie seine Ursprungsform. Man kann keine individuellen Wünsche wie Länge, Breite und Tiefe beeinflussen. Die meisten Hersteller haben eine größere Anzahl an Modellen in den unterschiedlichsten Formen, Maßen und Ausstattungen im Programm.

Was ist GfK für ein Material?
GfK steht für „Glasfaserverstärkter Kunststoff“. Glasfasern die mit einem speziellen Harz auf eine Negativform gespritzt werden.

Unterschiede in der Qualität?
Bei den Harzen gibt es große Unterschiede, die die Lebensdauer stark beeinflussen. Viele Becken werden heute aus Vinylesterharzen hergestellt.

Welchen Einfluss hat die Verarbeitung auf die Qualität und somit auf die Lebensdauer eines GfK Fertigschwimmbeckens?
Neben der richtigen Materialwahl ist der Herstellungsprozess und die Bedingungen, die diesen Prozess umgeben, entscheidend für die Qualität und die Lebensdauer. Die einzelnen Arbeitsschritte von einen Arbeitsgang zum Anderen dürfen nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein, die Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit müssen genau eingehalten werden, weshalb sich klimatisierte Fertigungshallen empfehlen. 

Wo ist der Vorteil eines ab Fabrik gefertigten Fertigschwimmbeckens?
Bei Fertigschwimmbecken werden auf eine Form die einzelnen Schichten aufgetragen. Bei Folienbecken sind die Fertigungskosten für eine Treppenanlage oder einen Rollladenschacht bzw. Haltestangen einzeln hergestellt teurer. Bei Kunstoffbecken (z.B.: Polypropylen) werden die Wände zusammengeschweißt.                   Fertigschwimmbecken werden teilweise schon mit fertiger Verrohrung auf den Baustellen angeliefert und sind somit Wetter unabhängiger. Außerdem hat man eine deutlich kürzere Bauzeit als bei anderen Becken, wenn man die Lieferzeiten nicht in Betracht zieht.

Wie hoch ist die max. zulässige Temperatur bei Fertigschwimmbecken?
Je nach Hersteller gibt es unterschiedliche max. zulässige Wassertemperaturen. Werden diese Temperaturen überschritten, kann es zu Schäden am Becken kommen. In Bezug auf Garantie und Gewährleistung ist dies zu jedem Hersteller unterschiedlich. Für Anwendungsfälle, bei denen höhere Beckentemperaturen gewünscht werden, ist die Beratung umso wichtiger. Aus diesem Grund sind Whirlpools fast ausschließlich mit dem Material Acryl versehen

Einbauteile bei Fertigschwimmbecken.
Bei Fertigschwimmbecken können ohne weiteres hochwertige Einbauteile aus Kunststoff eingebaut werden, da diese in der Regel ab Werk montiert und eingesetzt werden. Die Flanschteile werden zudem häufig von hinten zusätzlich abgedichtet. Bei Folienbecken empfiehlt es sich die Einbauteile aus Bronze mit Edelstahl oder gleich aus Edelstahl zu nehmen. Eine Folie, die nach Jahren ausgetauscht werden muss, weil diese undicht geworden ist oder Beschädigungen hat, ist leichter bei massiven Einbauteilen zu tauschen. Werden die Schrauben der Flansche nach Jahren gelöst, passiert dies in der Regel bei Bronze oder Edelstahleinbauteilen ohne Probleme. Bei Kunststoffeinbauteilen können die Schrauben aus den Gewindegängen herausreißen, was wiederum häufig einen kompletten Austausch des Einbauteils zur Folge hat.

Welchen Einfluss hat die Wasseraufbereitung auf die Nutzung eines Fertigschwimmbeckens?
Fertigschwimmbecken werden aus versch. Materialien hergestellt, am besten vergleicht man Sie bei dieser Frage mit dem Material aus was Segelboote oder Yachten hergestellt werden. Diese Boote fahren in Salzwasser und Süßwasser. Somit ist der Einsatz bei einer Salzwasserelektrolyse unbedenklich. Lediglich auf die Einbauteile und die Konstruktion der Schwimmbadabdeckung muss gesondert geachtet werden, ob diese geeignet sind. Jedes Wasser ist grundsätzlich unterschiedlich, genau wie alle Mineralwasser unterschiedlich sind, da die Zusammensetzung jeweils anders ist. Als sehr einfaches Merkmal ist die Wasserhärte zu nennen. Hartes Schwimmbadwasser mit einem hohen Kalkanteil neigt schneller zu Kalkausfällung als weiches Wasser, insbesondere wenn dies erwärmt wird, da Kohlensäure bei der Erwärmung ausfällt und Kalk frei wird. Je nach Wasseraufbereitung und Wasserzusammensetzung können unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden, um Ablagerungen zu unterbinden. Man spricht hier auch vom Gleichgewicht des Wassers oder der Balance des Wassers.

Wie kann ich die Oberfläche eines Fertigschwimmbeckens reinigen?
Grundsätzlich lassen sich die Oberflächen von Fertigschwimmbecken sehr leicht reinigen. Lassen sich Ablagerungen auf Kalk zurückführen, so sind Reiniger auf Säurebasis gefragt. Bei Verunreinigungen aus Fett dagegen alkalische Reiniger. Im Fachhandel gibt es eine Reihe an speziellen Produkten für die Reinigung der versch. Oberflächen. Sehr verwitterte Oberflächen lassen sich z.B. beim GFK nach Jahren mit einer Politur ähnlich der Autopolitur wieder aufarbeiten. Auch hier gibt es spezielle Mittel im Fachhandel.

Zusätzliche Dämmung von Fertigschwimmbecken?
Fertigschwimmbecken aus GFK müssen keine zusätzliche Dämmung erhalten, da das Produkt selbstregulierente Eigenschaften aufzeigt. Bei anderen Materialien ist eine Zusatzdämmung ratsam oder die Dicke des Materials beantwortet es schon von selbst

Bauzeit eines Fertigschwimmbeckens?
Die Bauzeit eines Fertigschwimmbeckens besteht zum einen aus der Lieferzeit und der Zeit die vergeht, von der Anlieferung am Bauplatz bis zur Fertigstellung der Anlage. In der Regel sind bei Fertigbecken Lieferzeiten von 6-12 Wochen als üblich anzusehen. Eine Woche vor Anlieferung wird häufig der Aushub und die Unterbau-Bodenarbeiten vorbereitet, so dass das angelieferte Schwimmbecken unmittelbar auf die Bodenplatte abgesetzt werden kann. Danach erfolgt die Be- und Hinterfüllung bzw. die Montage der Filtertechnik etc. Schwimmfertig kann somit das Becken nach ca. 2–3 Wochen nach der Auslieferung sein.  Da ein Fertigschwimmbecken in der Produktionshalle hergestellt wird, ist man hinsichtlich der Herstellung Wetter unabhängig. Lediglich auf der Baustelle muss dann noch das Wetter mitspielen, um eine reibungslose Montage zu gewährleisten. Bei kalten Temperaturen ist eine Montage von einem Folienbecken beispielsweise nicht möglich. Ein Fertigschwimmbecken hingegen kann jedoch auch im Winter montiert werden. Es darf allerdings kein Frost herrschen, da dann das Verkleben der PVC-Rohre nicht möglich ist.

Ein guter Fachhandel geht explizit auf all diese Themen ein!
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Wie ist das mit dem Chlor
Wenn Sie mit der Chlorierung des frischen Wassers in Ihrem Pool anfangen, dann ist die Welt noch in Ordnung. Alles Chlor, das Sie in das Wasser geben, liegt als freies Chlor vor. Das Wasser ist klar und riecht fast nicht.  Bei der Reaktion des Chlor mit Schmutzstoffen, Organismen etc. entsteht ein Abfallprodukt. Dieses Produkt nennt man gebundene Chlor. Je höher der Anteil des gebundenen Chlors im Wasser wird, desto mehr fängt das Wasser an nach Chlor zu riechen und die Augen werden gereizt. Es wird dann angefangen zu reduzieren, weil ja augenscheinlich genug Chlor im Wasser ist. Die Schlussfolgerung: Das Wasser trübt sich ein und fängt an zu riechen!
Auch ein Test mit den Teststreifen bestätigt einen ausreichenden Chloranteil im Wasser. Wobei die Teststreifen immer den Gesamtchloranteil (also gebundenes Chlor und freies Chlor zusammen messen). Es kann also sein, dass die Teststreifen einen Chlorgehalt von 2ppm messen. Eigentlich genug Chlor! Mein Wasser ist aber weiter trüb!

Was Sie nicht Wissen können, welchen Wert hat das gebundene Chlor. 
Wie hoch es ist, können Teststreifen nicht unterscheiden. Der Anteil des gebundenen Chlors sollte nicht über 0,3ppm liegen. Der Anteil des freien Chlors sollte zwischen 0,5 und 1,5ppm liegen.

Wie kann ich gebundenes Chlor beseitigen?
Die Beseitigung des gebundenen Chlors passiert über eine Schockbehandlung. Bei einer Schockbehandlung wird das gebundene Chlor „verbrannt“. „Man nennt dies aber auch Superoxidation“, müssen Sie nicht Wissen, also gleich wieder vergessen! Um diesen Vorgang zu Starten braucht man anorganisches Chlor.

Jetzt kann ich das gebundene Chlor ja nie messen, oder doch?
Man kann das gebundene Chlor nicht direkt messen, aber mit einem elektronischen Pooltester den Gesamtchlorgehalt (DPD1 und 3 Tabletten). Dann noch das freie Chlor  (DPD1 Tabletten) und wenn Sie jetzt vom Gesamtchlorgehalt den Wert des freien Chlors abziehen, erhalten Sie den Wert des gebundenen Chlors.

Was tun bei Algenwachstum im Pool?
Als erstes bürste ich gründlich den Algenbelag von den Beckenwänden ab und sauge den ganzen Dreck so gut wie möglich weg. Danach führe ich eine Rückspülung durch und fülle ggf. wieder Frischwasser auf. Ich gebe 1 Filterclean Tab pro 15m³ in den Wasserkreislauf bei laufender Pumpe und lasse diese 12Std. durchlaufen, damit sich der Filter und sein Medium reinigt.Anschließend mache ich eine Stoßchlorung mit Chloryte Granulat (anorganisches Chlor), 150g pro 10m³. Das Granulat streue ich bei laufender Pumpe einfach verteilt in mein Wasser. Die Pumpe lasse ich wieder durchlaufen, idealerweise 24Std.
Dann messe ich meinen Chlorgehalt, der bei mind. 1,5ppm sein sollte.
Wenn mein Becken jetzt sauber und klar ist, kann ich zur Vorbeugung Desalgin Jet 100ml/10m³ in mein Becken geben, damit sich keine neuen Algen mehr bilden können.
Erst wenn mein Chlorgehalt wieder bei 0,5ppm liegt gebe ich eine Dauerchlortablette in meinen Wasserkreislauf oder nehme meine Automatischen Dosieranlagen wieder dazu.

Was ist freies Chlor, gesamt verfügbares Chlor und Cyanursäure?
Als freies Chlor bezeichnet man im Allgemeinen den Anteil an hypochloriger Säure (HOCl) im Wasser, der durch die Zugabe von Chlor, egal ob flüssig, gasförmig, in Tablettenform oder per Elektrolyse entsteht. Die hypochlorige Säure stellt das eigentliche Desinfektionsmittel im Wasser dar. Von entscheidender Bedeutung für die Desinfektion des Schwimmbadwassers ist also, wie viel HOCl aus dem zugegebenen Chlor überhaupt entstehen kann.

Abhängigkeiten von zugegebenem Chlor zu freiem Chlor

– pH Wert
Wesentlicher Faktor, wieviel hypochloriger Säure (HOCI) aus dem zugegebenen Chlor entstehen kann, ist u.a. der pH Wert. Bei einem pH Wert von 6.5 entstehen etwa 85% HOCl, die restlichen 15% bilden Hypochlorit (OCl), die kaum Desinfektionsleistung besitzt. Bei einem pH-Wert von 7.0 entstehen etwa 74% HOCl, bei 7.5 nur noch etwa 50% HOCl und bei einem pH Wert von 8.0 entstehen bereits nur noch weniger als 20% HOCl (das was im allgemeinen als freies Chlor bezeichnet wird). Dieses Dissoziationsgleichgewicht zw. HOCl und OCl ist reversibel. D.H ändert man den pH Wert eines Wassers in dem sich bereits HOCl/OCl befindet, erhöht oder reduziert sich auch der Anteil HOCl im Wasser.

– Cyanursäure
Die langsam löslichen Chlortabletten und Granulate bestehen aus DiChlor- oder Tri-Chlorisocyanuraten. In diesen Produkten, die als organisches Chlor bezeichnet werden, ist Cyanursäure enthalten die als „Stabilisator“ wirkt. Dies bedeutet, dass sich dem Poolwasser zugegebenes Chlor in großen Teilen an vorhandene Cyanursäure bindet und somit vorerst nicht zur Bildung von aktivem Chlor zur Verfügung steht. Es ist vollständig „inaktiv“, da es vorerst eine anderweitige chemische Verbindung eingegangen ist. Es bildet sich ein Hydrolysegleichgewicht, an Cyanursäure „gebundenem Chlor“ und aktivem Chlor. Die Gesamtmenge an Chlor in Cynaursäurehaltigem Poolwasser ist ein DPD3 Test, dies Ergebnis bezeichnet man als „gesamt verfügbares Chlor“, DPD1 Test ist dann „freies Chlor“.
Bereits ein Gehalt von 10mg/l Cyanursäure im Wasser bindet etwa 35-40% des zugegebenen Chlors an sich und nur noch 60-65% der zugegebenen Menge stehen zur Bildung von freiem Chlor zur Verfügung. 20mg/l Cyanursäure binden etwa 40-45% und ab einem Cyanursäuregehalt von über 50mg/l werden etwa 55-60% des Chlors an die Cyanursäure gebunden. Noch höhere Cyanursäure-Werte beeinflussen das Ergebnis kaum noch.

In Kombination mit einem zu hohen pH-Wert ergeben sich dadurch teilweise wesentlich zu niedrige Werte an tatsächlich aktiv wirkendem Chlor im Schwimmbadwasser.
Ein Beispiel: Gibt man eine Menge von 1.0 mg/l Chlor ins Poolwasser das 50 mg/l Cyanursäure enthält und beispielsweise einen pH-Wert von 7.4 aufweist, werden in diesem Wasser etwa 55-60% der zugegebenen Menge an die Cyanursäure gebunden und aus den restlichen 40-45% (0.4 – 0.45 mg/l) entstehen durch den erhöhten pH-Wert nur noch etwa 55-60% hypochloriger Säure (HOCI) „freies Chlor“. Der tatsächliche Anteil an freiem bzw. aktiv wirkendem Chlor liegt also nur bei etwa 0.25mg/l.

DPD1 Messung  warum der Test unter diesen Voraussetzungen irreführende Ergebnisse liefert-
Wenn man mit einem üblichen Tablettentester oder Photometer das „freie Chlor“ mittels DPD1 bestimmen will, reagiert der DPD1 Indikator im ersten Moment nur auf die vorhandene hypochlorige Säure (HOCl) und das Hypochlorit (OCl). Die Verfärbung der Probeflüssigkeit resultiert dabei aus  der Oxidation des Indikators durch die HOCl. Die HOCl wird dabei im Probenwasser vollständig verbraucht. Durch das Hydrolysegleichgewicht zwischen dem an Cyanursäure gebundenem Chlor  und der jetzt verbrauchten HOCl gibt die Cyanursäure das restliche, an das gebundene Chlor frei   und es entsteht in der Probenkammer neue hypochlorige Säure, die den DPD Indikator weiter verfärbt. Weiter puffert die DPD1 Tablette die Probelösung auf einen pH-Wert zw. 6.2 und 6.5, auch hierdurch entsteht mehr HOCl als das tatsächlich im Beckenwasser aus obigem Beispiel mit pH 7.4 der Fall ist. Der DPD Test wird also nahezu die zu erwartenden 1.0mg/l freis Chlor anzeigen, faktisch sind im Poolwasser nicht mehr als 0.2 bis 0.25mg/l HOCl enthalten und Wirken.

Bei einem Cyanursäure-freiem Wasser, welches einen erhöhten pH-Wert aufweist, wird der DPD1 Test (wir erinnern uns, die Probelösung wird auf pH 6.2 – 6.5 gepuffert) ein etwas höheres Ergebnis an freiem Chlor (HOCl) liefern, als im Becken effektiv zur Desinfektion vorliegt.

Tipp: Verwenden Sie zur Messung einen elektronischen Pooltester, machen Sie den DPD1 Test, so erhalten Sie den Wert des freien Chlors, danach den DPD1 und 3 Test hieraus erfahren Sie das gesamte Chlor, wenn Sie nun die Differenz aus diesen beiden Werten ziehen, erhalten Sie den Wert des gebundenen Chlors, dieser sollte sich zwischen 0,0-0,3 liegen.

PH-Wert und Carbonathärte
Bei der Wasserhärte unterscheidet man zwischen der Gesamthärte und der Carbonathärte. Für den Pool ist hauptsächlich die Carbonathärte interessant. Für beide Messwerte gibt es im Aquaristikbereich Titrationstests (Tropfentests) bzw. die Carbonathärte (auch KH, Alkalinität, temporäre Härte oder TAC genannt) können auch schon einfache Photometer messen. Die Carbonathärte dient als „Puffer“ für den pH-Wert. Eine hohe Karbonathärte erfordert also eine große Menge an Stellmittel um den pH-Wert in die eine oder andere Richtung zu bewegen, eine sehr niedrige Karbonathärte erfordert nur eine sehr geringe Menge an Stellmittel um eine Änderung des pH-Wertes zu erreichen. Die typischen Dosierangaben von pH-Hebern oder Senkern beziehen sich auf eine durchschnittlich angenommene Carbonathärte von 15°KH (~270 ppm) und die tatsächliche benötigten Mengen können somit bei jedem Becken stark variieren.

Die Carbonathärte wird im Schwimmbad mit jeder pH- (minus) Dosierung reduziert und sinkt innerhalb weniger Wochen bis auf einen Wert von 0, sollte das Schwimmbad nicht regelmäßig mit ausreichend Frischwasser mit mittlerer bis hoher Carbonathärte versorgt werden (durch Rückspülen und entsprechendes Nachfüllen) oder die Carbonathärte auf andere Weise angehoben werden. Zum anheben der Carbonathärte eignet sich reines Natriumhydrogencarbonat, das der Hauptbestandteil in gängigen Alkalinitätshebern ist, z.B. Alka plus.

Notwendige Dosiermenge: 30g / m³ Natriumhydrogencarbonat erhöhen die Carbonathärte um 1°kH (17.8 ppm).

Warum die Carbonathärte im Poolwasser beachtet werden muss?

  1. Instabiler pH Wert.

Bei einer zu niedrigen Carbonathärte wird der pH-Wert instabil. Bereits kleinste Mengen pH-Minus oder auch größere Mengen Regenwasser können im schlechtesten Fall zu einem Säuresturz (schlagartiges absinken des pH-Wertes bis in einen sehr niedrigen Bereich) führen. Auch andere Einflüsse wie die reine Benutzung des Becken selbst, kann zu deutlichen Schwankungen im pH-Wert führen die bei Dosieranlagen in übermäßigen Dosierungen resultieren können.Es empfiehlt sich, den Wert konstant zu halten und regelmäßig zu messen. Eine hohe Carbonathärte im Pool erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kalkausfällungen im Schwimmbecken. Der Wert hat zudem direkten Einfluss auf den pH-Wert des Beckens. Je höher die Carbonathärte, desto höher wird die benötigte Menge von pH Korrekturmitteln um den pH-Wert zu korrigieren. Es empfiehlt sich daher, sowohl die Carbonathärte, als auch den pH-Wert konstant zu halten. Dies ist durch Zugabe eines Härtestabilisators möglich.

  1. Beeinflussung der pH/Redox/Chlor-Elektroden bei dauerhaft zu niedriger Carbonathärte.

Durch das Diaphragma der Elektroden findet ein definierter Austausch an H3O+ Ionen zw. dem Schwimmbadwasser und dem Gel-Elektrolyt im Inneren der Sonde statt. Bei zu niedriger Carbonathärte ist dieser Austausch gestört und H3O+ Ionen können in die Sonde eintreten. Dies führt u.U. zu einer Polarisation der Referenzelektrode und somit zu einer Verschiebung des Messwertes.

  1. Messwertabweichungen zwischen PhenolRed Indikator und pH Elektroden

Bei wesentlich zu geringer Carbonathärte neigt der normale Phenol-Red Indikator dazu einen fehlerhaften pH-Wert zu erfassen. Daraus können Messwertabweichungen im Bereich von 0.2 – 0.5 pH Einheiten zwischen einem Sondenmesswert und dem PhenolRed Indikator resultieren. Eine funktionsfähige und korrekt kalibrierte pH-Elektrode wird hier immer den zuverlässigeren Messwert liefern!

Welche verschiedenen Arten von Chlor gibt es?
Der Einsatz von Chlor ist in Bezug auf die Reinigungs- und Desinfektionsleistung eines Pools sehr beliebt. Deshalb werden Sie für Ihren eigenen Pool früher oder später ein chlorhaltiges Mittel kaufen müssen und sollten sich deshalb bewusst sein, dass Chlor nicht gleich Chlor ist. Welche verschiedenen Arten von Chlor es gibt, wo die Unterschiede liegen und welche Bedeutung diese für die Reinigung Ihres Poolwassers haben, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Bei der Verwendung von Chlor müssen verschiedene Arten unterschieden werden.           

Die wichtigsten Arten einmal im Überblick:

Arten von Chlor

Merkmale

gebundenes Chlor

Bindung des Chlors an Fremdstoffe

freies Chlor

HOCl-Säure, welche für die desinfizierende Wirkung im Pool sorgt

totales Chlor

Freies + gebundenes Chlor

stabilisiertes Chlor

Chlor + Cyanursäure (beugt Zerfall von Chlor durch UV-Strahlung vor)

nicht stabilisiertes Chlor

Chlor ohne Cyanursäure

Damit Sie den Unterschied zwischen den verschiedenen Arten des Chlors besser verstehen, erläutern wir diese im Folgenden genauer.

Gebundenes Chlor hat Fremdstoffe, wie beispielsweise Bakterien gebunden und ist dadurch in seiner desinfizierenden Wirkung eingeschränkt. Somit kann man gebundenes Chlor auch als verbrauchtes Chlor bezeichnen, da dieses bereits eine Bindung eingegangen ist. Ein hoher Gehalt an gebundenem Chlor kann zur Rötung und Reizung der Augen führen und sollte deshalb unbedingt vermieden werden. Optimalerweise liegt der Gehalt an gebundenem Chlor bei unter 0,2 ppm bzw. zwischen 1,0 und 2,0 mg/l.

MerkeEin unangenehmer Geruch kann durch einen zu hohen Anteil an gebundenem Chlor zustande kommen. In diesem Fall ist es sinnvoll eine Schock-Chlorierung, also eine hohe Zugabe von freiem Chlor durchzuführen. Ziel ist dabei eine 10-fach höhere Konzentration von freiem Chlor, sodass die gebundenen Chlormoleküle in ihre einzelnen Bestandteile zerfallen. Es empfiehlt sich diesen Vorgang einmal wöchentlich oder nach starker Benutzung (Poolpartys, Regenwasser etc.) durchzuführen.

Freies Chlor beschreibt die HOCl-Säure im Poolwasser, welche eine desinfizierende Wirkung hat. Durch einen hohen Anteil an freiem Chlor bleibt der Pool sauber, klar und frei von Bakterien, Viren und Pilzen. Für eine bestmögliche desinfizierende Wirkung sollte der Anteil an freiem Chlor bei circa 0,5 – 1,5mg/l liegen.

Totales Chlor beschreibt die Summe aus gebundenem und freiem Chlor. Der Wert des totalen Chlors kann schnell und einfach mithilfe eines Teststreifens bestimmt werden. Mithilfe des Streifens kann außerdem der Gehalt an freiem Chlor ermittelt und der Anteil an gebundenem Chlor mittels Subtraktion berechnet werden. Basierend auf dem Gehalt für freies und gebundenes Chlor sollte der Gesamtgehalt bei circa 3,0mg/l liegen.

Stabilisiertes Chlor bezeichnet Chlor, welchem Cyanursäure hinzugesetzt wird. Die Zugabe dieser Säure beugt dem Zerfall des Chlors durch die UV-Strahlung der Sonne vor und verhindert somit eine Aufspaltung der Chlormoleküle. Durch die Zugabe von Cyanursäure bleibt das Chlor länger im Pool erhalten, sodass die desinfizierende Wirkung des Chlors länger anhalten kann. Außerdem wird dadurch weniger Chlor benötigt und es können Kosten eingespart werden.

Nicht stabilisiertes Chlor enthält keine Cyanursäure, sodass es im Poolwasser schnell von der UV-Strahlung zersetzt wird. Besonders vorteilhaft ist dies, wenn Sie eine Schock-Chlorierung durchführen wollen und eine schnelle Verfügbarkeit des Chlors gewünscht ist. Eine Verwendung von nicht stabilisiertem Chlor kann außerdem in Innenpools stattfinden, da hier keine Zersetzung des Chlors durch UV-Strahlen stattfindet.

Merke: Bei der Verwendung einer Salzelektrolyse-Anlage im Pool benötigen Sie keine zusätzliche Cyanursäure. Durch die Anlage wird automatisch Chlor zugefügt, sodass die desinfizierende Wirkung des Poolwassers auch ohne weitere Zusätze gegeben ist.

Welche Folgen kann ein zu niedriger bzw. zu hoher Chlorgehalt im Poolwasser haben? Der Chlorgehalt des Poolwassers sollte weder zu niedrig noch zu hoch sein. Bei einem zu niedrigen Chlorgehalt ist die desinfizierende Wirkung des Chlors nicht ausreichend gegeben, sodass es zu einem vermehrten Wachstum von Algen, Bakterien und anderen Mikroorganismen kommen kann. Diese können auf Dauer die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen. Ein zu hoher Chlorgehalt wirkt sich ebenfalls negativ auf die Gesundheit aus, da durch diesen die Augen und Haut gerötet bzw. gereizt werden können. Zusätzlich kann es zu Atemproblemen und Übelkeit kommen. Für Ihren Pool ist ein zu hoher Chlorgehalt insofern schädlich, als dass er die Materialien (beispielsweise die Poolfolie) angreifen und zerstören kann.

Merke: Der Chlorgehalt des Poolwassers kann gesenkt werden, indem Sie für mehrere Tage kein weiteres Chlor hinzufügen, spezielle Neutralisationslösungen verwenden oder bei Bedarf den Pool neu befüllen.

Desinfektion

Wasser-Desinfektion mit Licht, für Pool & Whirlpool
Bei der Behandlung mit UV-Lampen strömt das gesamte Wasser im Pool ständig durch das Desinfektionssystem und wird dort der Strahlung der UV-Lampen ausgesetzt. Die erforderliche Chlormenge für die Entkeimung/ Desinfektion kann durch die Nutzung der     UV-Geräte erheblich reduziert werden.
Das Ergebnis: Weicheres und angenehmeres Wasser, reduzierter Chemie-Einsatz.

Wie funktioniert Wasser-Desinfektion mit UV-Licht?
Die UV-C-Behandlung funktioniert auf zwei Weisen:

  1. Die UV-C-Lampen emittieren kurzwellige ultraviolette Strahlung (253,7 nm), die Bakterien, Viren und andere Organismen neutralisiert und ihre Vermehrung unterbindet. Dies funktioniert sogar, wenn die Organismen gegen andere Desinfektionsmethoden resistent geworden sind.
  2. UV-C initiiert Photo-Oxidations-Reaktionen, die Chloramine zerstören, ohne weitere Chemikalien hinzuzufügen. Chloramine sind für den unangenehmen Geruch in Schwimmbädern und die Reizung der Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum verantwortlich. 


Welche Vorteile bietet eine Desinfektion mit UV-C?

Durch den Einsatz von UV-C-Geräten können Sie die benötigte Menge an Chlor und anderen Wasserpflegemitteln deutlich reduzieren.
Das macht diese Desinfektions-Methode besonders interessant für Asthmatiker, Allergiker und Menschen, die Probleme mit Hautreizungen und geröteten Augen haben. Zudem ist diese Art der Wasseraufbereitung natürlich deutlich umweltverträglicher.

UV-Entkeimung: Mühelose Pool-Wasserpflege mit geringen Kosten Jeden Tag wird das Poolwasser belastet, wodurch es ohne die richtige Pflege schon nach kurzer Zeit trüb wird und „kippt“. Mit den gängigen Poolpflege-Methoden sind langjährige Poolbesitzer bestens vertraut, mit der praktischen Ergänzung der UV-Entkeimung jedoch weniger.

Wozu dient die UV-Entkeimung?
Das Prinzip der Entkeimung durch UV-Strahlung wird für viele Zwecke eingesetzt, ebenso zur Wasseraufbereitung. Mit einem UV-Entkeimungsgerät kann die Zugabe von Wasserpflege-Produkten und Desinfektionsmitteln deutlich reduziert werden. Es sorgt auf effiziente und umweltfreundliche Weise für sauberes und klares Wasser im Schwimmbecken. Daneben werden die sogenannten Chloramine reduziert, welche hauptverantwortlich für den typischen Schwimmbadgeruch sind.

Vorteile von Pool UV-Lampen

  • Kontrolle über Bakterien, Viren und Algen-Bildung
  • Pool-Wasserdesinfektion
  • Reduziert den Bedarf an Wasserpflegemitteln um ca. 80 %
  • Hemmt die Entstehung vom typischen Schwimmbadgeruch
  • Verhindert Augen- und Hautreizungen
  • Abbau von gebundenem Chlor durch UV-Licht
  • Umweltfreundlich
  • Einfacher Anschluss und leichte Wartung

Montage von UV-Entkeimmungsgeräten…
Das Gerät wird in die Düsenleitung integriert und kann sowohl senkrecht, als auch waagerecht montiert werden. Es ist ratsam, das UV-Entkeimungsgerät zusammen mit der Sandfilteranlage über eine gemeinsame Zeitschaltuhr laufen zu lassen. So wird sichergestellt, dass die Lampe nur dann leuchtet, wenn ein Wasserdurchfluss vorhanden ist.

Für den Anschluss wird entsprechendes Verrohrungsmaterial benötigt. Achten Sie darauf, dass genügend Platz zur Verfügung steht, um die UV-Röhre zum Wechseln und Reinigen herausziehen zu können. Die Lebensdauer einer Röhre beträgt etwa 9.000 Stunden (2 Jahre). Nach dieser Zeit sollte sie ausgetauscht werden, da andernfalls die Desinfektionswirkung deutlich nachlässt.

Fragen Sie uns!
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Der Sommer verwöhnt uns mit idealem Pool- und Badewetter. Es sind diese Sommer, in denen die Anschaffung des Pools erst so richtig genutzt werden kann. Die Abkühlung direkt vor dem Haus, die Poolparty mit Familie und Freunden und die lauen Sommerabende am Pool lassen den Sommer erst zum Sommer werden. Durch die hohen Temperaturen gibt es für die Poolpflege einiges zu beachten. Gerade Poolneulinge sind im Umgang noch nicht so vertraut. Darum haben wir hier die 5 gängigsten Fragen, die wir von unseren Poolkunden gestellt bekommen, zusammengefasst.

Warum verliere ich so viel Wasser im Pool?
Grundsätzlich: Eine Verdunstung des Wassers ist ein wesentlicher Bestandteil des Wasserkreislaufs, auch wenn es im Pool vielleicht etwas lästig sein kann. Je Größer die Oberfläche ist und je schneller die über der Wasserfläche sich bildende Dampfschicht durch den Wind weggeführt wird, desto mehr Wasser kann verdunsten. Im schlechtesten Fall können pro m² Wasseroberfläche 12 Liter pro Tag verdunsten. Für unsere in Österreich herrschenden klimatischen Verhältnisse liegt laut unserer Erfahrung die durchschnittliche Wasserverdunstung bei ca. 6 Liter pro m² Wasseroberfläche und Tag. Leider kann ein genauer Wert nur sehr schwer ermittelt werden, da folgende Faktoren den Wasserverlust das Verdunsten des Poolwassers beeinflussen:

  • Lage des Pools bzw. der Windangriffsfläche
  • Windgeschwindigkeit und -menge: Je mehr Wind über die Wasseroberfläche braust, desto mehr verdunstet
  • Abdeckung des Pools mit Überdachung usw.
  • Stunden der direkten Sonnenbestrahlung
  • Außen- bzw. Lufttemperatur: umso höher umso mehr Verdunstung
  • Je höher die Differenz zwischen Luft und Wassertemperatur, je höher die Verdunstung
  • Laufzeit der Filterpumpe
  • Becken-Hydraulik (Skimmer oder Überlauf)
  • Luftdruck
  • Luftfeuchtigkeit bzw. Feuchtigkeitsverhältnisse der Atmosphäre, diese beeinfluss den Sättigungsdampfdruck und somit auch die Wasseraufnahme der Luft

Zusätzlich zu diesen Literangaben muss auch noch berücksichtigt werden, dass Wasser beim Baden verspritzt wird, die Badegäste viel Wasser mit hinaus nehmen (daher sind auch die Handtücher beim Abtrocknen sehr nass) und auch Wasser beim wöchentlichen Rückspülen verloren geht. Mit einer Abdeckung des Pools kann man die Wasserverdunstung im Pool minimieren.

Warum kann ich meinen Chlorwert nicht halten?
Unter dem Einfluss von Wärme und UV-Strahlen wir der Zerfall von Chlor begünstigt. Das Chlor wird zu schnell verbraucht und es ist keine ausreichende Desinfektion mehr im Poolwasser vorhanden. Der Chlorstabilisator Schützt im Badewasser das freie, wirksame Chlor gegen allzu raschen Abbau, vor allem bei intensiver Sonneneinstrahlung. Der Stabilisator ist langsam, jedoch Rückstand frei löslich. Das freie Chlor ist mit herkömmlichen Methoden (Teststreifen, Tabletten uvm.) kaum messbar, weil sich das Chlor rasch verflüchtigt. Will man das Chlor genau messen, muss der Chlorstabilisator verwendet werden. Um einen zu hohen Gehalt an Stabilisator zu vermeiden, sollten Sie mindestens einmal pro Woche eine Rückspülung durchführen, und dabei ca. 3% des Beckenwassers gegen Frischwasser austauschen.

Trotz passender Werte habe ich Algen im Pool?
Algen sind pflanzliche Mikroorganismen. Die Gründe für Algenbefall sind vielfältig: Witterungsschwankungen, Sporen, die mit dem Staub in der Luft ins Wasser kommen oder starke Sonneneinwirkung. Algen vermehren sich rasch und überziehen Beckenwände, Treppen und Böden mit einem glitschigen Film. Spätestens jetzt muss dem Algenwachstum Einhalt geboten werden, da sich ansonsten innerhalb weniger Tage das Wasser total verfärben kann. Des Weiteren bilden Algen einen idealen Nährboden für Bakterien und Krankheitserreger. Algenbildung verhindert man durch Algazide. Diese wirken vorbeugend und funktionieren nur, wenn auch die richtige Menge an Algazid im Wasser ist. Sollte das Beckenwasser allerdings einmal umgekippt sein (grünes Wasser mit rutschigen, grünlichen, bräunlichen oder schwarzen Belegen), dann ist eine schnelle Bekämpfung mit Algazid zu spät.

Leichter Algenbefall:

  • pH-Wert messen und auf 7,0 – 7,4 einstellen
  • Algazid nach Dosierangabe auf der Verpackung verwenden. Das Algazid erhalten Sie bei uns
  • Filterpumpe mindestens 24 Stunden laufen lassen

Starker Algenbefall:

  • pH-Wert messen und auf 7,0 – 7,4 einstellen
  • Stoßchlorung durchführen
  • Filterpumpe mindestens 24 Stunden laufen lassen
  • Algazid zur Prophylaxe anwenden

Verwenden Sie zur Algenbekämpfung keine Kupfersalze wie z.B. Kupfersulfat. Diese Mittel sind zwar sehr effektiv aber hochgiftig. Sie können Verfärbungen der Haare hervorrufen. Auch eine Blaufärbung wird beobachtet und bei gemeinsamer Verwendung mit Chlor kann es zu grünschwarzen Ablagerungen an den Beckenwänden kommen.

Wir helfen Ihnen gerne!
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Pflege Ihres Schwimmbeckens

Tagesablauf: 

  • 6-Wege-Ventil auf Filterposition
  • Skimmerleitung 100% offen
  • Bodenablaufleitung 25-50% offen
  • Rücklaufventil  (wenn vorhanden) 100% offen
  • Saugeranschlussleitung (wenn vorhanden) geschlossen
  • Pumpenschalter auf „Automatik“ (Zeit einstellen)
     

Benutzen des Bodensaugers:

  • Schließen Sie ein Ende des schwimmenden Saugschlauchs an der Bodensaugbürste an.
  • Setzen Sie die Saugbürste mit der Teleskopstange ins Becken.
  • Tauchen Sie den Schlauch schrittweise ins Wasser, damit die darin enthaltene Luft vollständig entweicht.
  • Schließen Sie nun das andere Ende des Saugschlauchs an den Sauganschluss an (wenn nicht vorhanden, dann mit entsprechendem Deckel an den Skimmer).
  • 6-Wege-Ventil auf Filterposition.
  • Saugeranschlussleitung 100% offen.
  • Skimmerleitung geschlossen (wenn Sauger an den Skimmer angeschlossen ist, dann 100% offen).
  • Bodenablaufleitung geschlossen.
  • Rücklaufventil (wenn vorhanden) 100% offen.

Wenn Sie mit der Reinigung beginnen, prüfen Sie die Kraft der Einlaufdüsen. Sollten die Strömungen zu gering sein, muss der Vorfilter der Pumpe und der Sandfilter gereinigt werden. Reinigen Sie den Beckenboden!

Reinigung der Filteranlage:

  • Schalten sie die Pumpe aus.
  • Stellen Sie das 6-Wege-Ventil auf Position „geschlossen“.
  • Schließen Sie Skimmer, Bodenablauf und Saugeranschluss.
  • Öffnen Sie den Vorfilter der Pumpe.
  • Reinigen Sie den Laubkorb.
  • Setzen Sie den Korb wieder ein und schließen Sie den Vorfilter.
  • Stellen Sie das 6-Wege-Ventil auf Position „Rückspülen“.
  • Öffnen Sie Skimmer, Bodenablauf und Saugeranschluss.
  • Schalten Sie die Pumpe manuell ein, lassen Sie sie ca. 5Minuten laufen.
  • Schalten Sie die Pumpe wieder aus.
  • Stellen Sie das 6-Wege-Ventil auf „Nachspülen“.
  • Schalten Sie die Pumpe manuell ein, lassen Sie sie ca. 2-3Minuten laufen.
  • Schalten Sie die Pumpe aus.
  • Stellen Sie das 6-Wege-Ventil wieder auf Position „Filtern“.

Falls erforderlich, setzen Sie den Reinigungsvorgang des Beckens (mit dem Bodensauger) weiter fort. Auf jeden Fall sollte eine Rückspülung nach dem Absaugen und einmal wöchentlich vorgenommen werden.

WENN IHR 6-WEGE-VENTIL NOCH 2 WEITERE POSITIONEN BESITZT:

  1. Position „Zirkulation“: erlaubt Ihnen, den Wasserkreislauf aufrecht zu erhalten, aber den Filter zu umgehen (z.B. bei Schockbehandlungen oder wenn der Filter gewechselt werden soll, ohne dass Wasser aus dem Kreislauf ausfließen kann).
  1. Position „Kanalisation“ bzw. „Entleeren“ bzw. „Waste“: in dieser Position können Sie das Becken vollständig entleeren, wobei die Skimmerleitung und der Saugeranschluss geschlossen und der Bodenablauf zu 100% geöffnet sein muss.

LEEREN SIE DAS BECKEN NIEMALS BEI STARKEM REGEN

LASSEN SIE IHR BECKEN NIEMALS LÄNGERE ZEIT MIT WENIGER ALS DER GEWOHNTEN WASSERMENGE (2/3 DES SKIMMERS UNTER WASSER)

Fragen Sie uns, bevor Sie Ihr Becken Entleeren!
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Diese Frage stellen uns Kunden nahezu täglich. Viele Kunden ziehen einen GFK-Pool einem PP-Pool vor, weil GFK-Pools, die in Formen hergestellt werden, weiche Rundungen, elegante Formen, schöne Oberflächenfarben und meist interessante Sitz- und Relaxflächen bieten.

Der Polypropylenpool hingegen ist durch seine Bauweise aus glatten Polypropylenplatten eher puristisch in der Anmutung. Die Treppenstufen sind nicht schmeichelnd abgerundet, eingebaute Sitzbänke lassen sich nicht so elegant in den Beckenkörper integrieren, die Beckenwände bieten keine Absätze für kleinere Badegäste. Aber PP erkrankt halt nicht an Osmose. Polypropylen ist ein homogener Kunststoff, gegossen als Platten, die zu einem Swimmingpool verschweißt werden.

Natürlich gibt es auch bei PP-Becken große Qualitätsunterschiede: Einfache oder doppelte Schweißnähte, die Materialstärke, von welchem Hersteller ist das Rohmaterial, CNC- oder handgeschweißte Nähte, wie viele Verstärkungsrippen geben Stabilität, verfügt das Becken über integrierte Stahlarmierungen … wer ein billiges PP-Becken erwirbt, wird auch an diesem Material nicht lange Freude haben.

Aber zurück zur Frage, was es eigentlich mit der gefürchteten Osmose bei GFK-Schwimmbecken auf sich hat.
Osmose (griechisch osmos = Eindringen) wird in der Literatur der Biologie grob vereinfacht als natürliches Phänomen zwischen zwei wässerigen Lösungen erklärt. Bei bestimmten Membran Beschaffenheiten können auch gasförmige Stoffe durch Osmose übertreten. Ein einfaches Beispiel für Osmose ist die Aufnahme von Wasser durch die Zellmembranen von Dörrobst.

Im Zusammenhang mit GFK-Pools ist Osmose allerdings gefürchtet. Noch vor einigen Jahren nahm man an, dass Wasser von der Außenseite der Becken entlang der Glasfasern der verarbeiteten Matten ins Innere der Laminatschichten eindringen konnte und sich bis an die Beckeninnenseite vorarbeitete, wo es Blasen verursachte.
Mittlerweile ist aber viel in der GFK-Technologie passiert und man hat festgestellt, dass sich Osmose durch Luftbläschen im Laminat bildet, die während der Produktion der Laminatschicht entstehen. In diesen Bläschen können sich Säuren bilden, die sich osmotisch verhalten, d. h. sie sind bestrebt, sich mit Wasser zu verdünnen und ziehen Wasser durch Diffussion an. Dieser Prozess schreitet immer weiter voran, die Blase im Laminatinneren vergrößert sich, bis sie schließlich auch an der Außenseite sichtbar wird.

Nun stellte sich noch die Frage, wie es sein kann, dass überhaupt Wasser in die Laminate eindringen kann. Darauf haben die im Poolbau verwendeten Harze, die Stärke der Gelcoatschicht und die Wassertemperaturen im Pool großen Einfluss.

Seit diese Prozesse um die Entstehung der Osmose im GFK nun bekannt sind, konnten die GFK-Beckenhersteller reagieren und ihre Herstellungsverfahren sowie die verwendeten Harze anpassen, damit Osmoseschäden ausgeschlossen werden können.

Hersteller hochwertiger GFK-Pools, gerade bei unseren Angebotenen haben wir es entlocken können einen Einblick in ihre Produktion zu bekommen und konnten uns so in die Geheimnisse der Herstellungen einweihen lassen. Die Pools werden in klimatisierten Hallen unter immer gleichen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsbedingungen produziert und teilweise werden die Becken noch zusätzlich getempert. 

Tempern bedeutet:
„Bei diesem Vorgang kommt der fertige Pool in ein Wärmekammer, in der die Laminate unter konstanten Bedingungen langsam aushärten können und durch die hohen Temperaturen jegliche Sauerstoffeinschlüsse aus dem Material entweichen können. Das Tempern erhöht anschließend die Wärmestabilität des fertigen Polyesterbeckens und verhindert unschöne Oberflächenveränderungen wie Schrumpfungen durch Volumenveränderungen. Nur ein getempertes GFK-Becken ist somit auch bei Wassertemperaturen über 30°C stabil gegen Schäden durch Erwärmung, was sowohl die Beckenoberfläche als auch die Festigkeit des Laminates betrifft.“

Auch die Verwendung von hochwertigen Harzen, die eine extrem hohe Hydrolysebeständigkeit (Wasserundurchlässigkeit) aufweisen und ebenfalls höhere Wassertemperaturen als 24/25°C standhalten sind wichtige Elemente eines guten GFK-Fertigbecken.                                                                                                                                                                 

Aus diesen Harzen können GFK-Becken hergestellt werden:

1.) Orthophthalsäureharzen: diese sogenannten Kaltwasserbecken sollten nur bis zu einer Wassertemperatur von ca. 28 °C betrieben werden. Orthophthalsäureharze finden immer noch Ihre Verwendung im Bau von GFK-Fertigbecken, dies war der Harz der Anfangszeiten.                                                                                     

2.) Isophthalharze bzw. Neopentylglykol-Isophthalsäureharze sowie Vinylesterharze:
Diese Harze weisen aufgrund ihrer Materialeigenschaften eine höhere Temperaturstabilität auf. Ein Materialtest im 60°C heißen Wasserbad von Vinylesterharzen konnte bei einem Prüfinstitut nach 3.000 Stunden ergebnislos abgebrochen werden, da sich keinerlei verschlechternde Veränderungen des Laminates ergeben haben. Aus Vinylesterharzen werden überwiegend die heutigen GFK-Fertigbecken hergestellt. Diese Harze sind extrem chemikalienresistent und vertragen auch Wassertemperaturen weit über 30°C. Unserer Hersteller lassen Ihre Laminate 5.000 Stunden im 70°C heißen Wasserdampf, der  wesentlich aggressiver ist als heißes Wasser, testen. Diese Test entspricht einer Alterung von ca. 30 Jahren, was man auch an der langjährigen Garantie erkennen kann. Die Becken werden aus Neopentylglykol-Isophthalsäureharzen hergestellt, die bis 60°C Wassertemperatur beständig sind und sehr vielen Chemikalien, sowie einer Reihe von Lösungsmitteln Stand halten, die garantierte dauerhafte Erwärmung liegt dennoch bei GFK-Fertigbecken bei 28°C lt. Angaben aller Hersteller.

Einige gehen noch einen Schritt weiter:
Durch eine feine Lage Keramik oder wie ein Hersteller von uns mit einer Lage Carbonfasern innerhalb der Laminatschichten wird die Festigkeit des Beckenkörpers bei den Produktionsserien um ein Vielfaches erhöht und die Hydrolysebeständigkeit extrem verbessert. Natürlich hat diese Qualität ihren Preis, allerdings erwirbt man mit diesen Becken ein Produkt der absoluten Spitzenklasse.   

Die Herstellernamen von GFK-Fertigbecken, die aus einfachen Standardharzen hergestellt werden, die ihre Becken nicht Tempern oder deren Produktionen in romantischen Scheunen untergebracht sind, dürften und möchten wir in keiner Weise in Umlauf bringen. Nur so viel sei gesagt, man erkennt Sie alleine schon an den sehr günstigen Preisen oder dem Herkunftsland.                                                        

Neben den verbauten Harzen spielt auch die Gelcoatschicht eine weitere wichtige Rolle. Diese Schicht schützt das Laminat zusätzlich vor dem Beckenwasser und den Wasserpflege-Produkten. Besteht das Gelcoat aus nur einer Schicht und ist dünner als 0,5 mm, ist Vorsicht geboten. Aus gutem Grund machen viele Hersteller von BILLIG GFK-Fertigbecken hierzu lieber keine Angaben.

Allerdings werden GFK-Fertigbecken von Menschen hergestellt und es kann durch eine Verkettung von unglücklichen Zusammenhängen in extrem seltenen Fällen zu einem Osmosebläschen kommen. Aber kein Problem: Qualitativ hochwertige GFK-Fertigbecken sind im Material so stark, dass sie angeschliffen und repariert werden können. Bei den dünnen BILLIG GFK-Becken ist oft leider nichts mehr zu machen.

Weil wir nur das Verkaufen wo wir auch dahinter stehen können, unterziehen wir  jede Produktneuheit, jedes Zubehör oder auch Beckenhersteller unseren eigenen Prüfungen.   Erst wenn wir überzeugt sind, erfolgt die Aufnahme in unserem Sortiment.        

Wie heißt das schöne Sprichwort: „Weniger ist oft mehr“ Tipp: Auch eine aufgespritzte Purschaum-Dämmung verrät Ihnen nichts über die Materialstärke und Festigkeit, wir verkaufen solche nämlich nicht.

Preisbeispiel: GFK-Becken für € 8.000,00 inkl. Frachtkosten gibt es!
Wenn Frachtkosten schon für einen individuell hergestellten Pool zwischen € 2.500,00 und   € 4.500 liegen, kann hier doch etwas nicht stimmen! Oder???

Einer der Fragen welche Sie dem Händler immer stellen sollten…
Aus welchen Harzen die Becken bestehen bzw. ob diese getempert werden. Händler die hierauf keine Antwort habenund sei es noch nicht einmal mit den Unterlagen des Herstellers, woraus dies auch nicht zu erkennen ist, werden mit Sicherheit auch bei Schäden sprachlos sein.

Die Erinnerung an schlechte Qualität währt länger, als die kurze Freude am niedrigen Preis.

Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Die Meinungen rund um Phosphat im Poolwasser und wie richtig damit umgegangen werden sollte, gehen im Internet auseinander. Sind Phosphate nun ein Problem? Und was ist zu tun?

In Fachgeschäften hört man häufig, dass Phosphat ein Nährstoff für Algen ist und das Algenwachstum beschleunigt. Nur durch das Entfernen der Nahrungsgrundlage – des Phosphats – sei das Wachstum zu kontrollieren. Die Sache ist aber doch folgende: Mit der Poolchemie (dazu gehören unter anderem Chlor, anderes Desinfektionsmittel und Algizide) bekämpfen Sie die Algen bereits effizient. Für Algen ist ein Pool mit der stimmenden Chemie und regelmäßiger Pflege absolut kein Ort, an dem sie überleben können. Die Menge an Nährstoffen spielt da überhaupt keine Rolle.

Phosphat selbst ist komplett ungefährlich und nicht giftig. Über verschiedene Prozesse ist es sogar Teil des Stoffwechsels und in menschlichen Knochen enthalten. Die Poolverkäufer setzen hingegen auf Variante Phosphatentferner. Mit der Chemikalie wird das Phosphat aus dem Poolwasser entfernt.

Auch der Ansatz scheint zunächst logisch. Die Nährstoffe der Algen werden dem Pool entzogen. Aber am Ende bleibt die entscheidende Frage: Warum? Die übliche regelmäßige Poolpflege mit Chlor (oder einem anderen Desinfektionsmittel) sowie Algaziden hindern das Algenwachstum bereits wirksam. Auch damit bleibt der Pool frei von Algen, das Wasser glasklar und das Baden im Pool ist garantiert nicht gesundheitsschädlich.

Die kurze Antwort: Richtig handeln bei Phosphat im Poolwasser
Führen Sie die Poolpflege wie gewohnt fort. Kontrollieren Sie die Wasserqualität regelmäßig und fügen nach Bedarf Desinfektionsmittel (wie z.B. Chlortabletten) und Algazide hinzu. Bei einer zu schlechten Waserqualität führen Sie eine Stoßchlorung durch.

Was sind Phosphate?
Phosphate sind chemische Verbindungen, die aus Phosphor, Sauerstoff und teilweise Wasserstoff sowie anderen Chemikalien bestehen. Der Hauptbestandteil – Phosphor (P) – ist ein nicht-metallisches, natürlich vorkommendes Element. Phosphate sind weder gefährlich noch giftig. Phosphate sind sogar ein wichtiger Teil des menschlichen Energiestoffwechsels. Zusammen mit Calcium verbindet sich das Poolphat zu Calciumapatit, einem Grundbestandteil für die Knochenbildung. Phosphate werden als Waschmittel, Düngemittel und Lebensmittelzusatzstoffe eingesetzt.

Die Geschichte der Phosphate
Die ersten Waschmittel wurden der Legende nach im elften Jahrhundert auf der Basis von Pflanzenölen hergestellt. Bis ins 20. Jahrhundert gab es kaum eine Änderung. Auf dem Bau wurden Phosphate bereits länger eingesetzt, da sie gut für die Entfernung von Kalkablagerungen geeignet sind. Die Seifen- und Reinigungsindustrie machte sich die Phosphate zu nutze. Kurz darauf wurden sie in industriellen und häuslichen Reinigungsprodukten eingesetzt. 1933 führte dann Procter & Gamble das erste synthetische Waschmittel ein. Bei stark verschmutzter Kleidung versagte dieses Waschmittel jedoch. P&G regierte und vermarktete das Reinigungsmittel als Produkt für empfindliche Stoffe und Babykleidung. In ihrem nächsten Experiment war Procter & Gamble 1946 erfolgreicher. Spätestens 1949 war die Produktion des neuen synthetischen Waschmittels der alten Seife bei weitem überlegen. Das Waschmittel erleichterte die Wäsche enorm. Es folgte ein Boom der Waschmittelindustrie. Schnell verbreiteten sich die Phosphate und wurden schon bald in Geschirrspülmitteln und Haushaltsreiniger eingesetzt. Dann setzten die Probleme ein. Für mehr als 20 Jahre hat sich niemand so recht darüber Gedanken gemacht, was mit den ganzen Phosphaten eigentlich geschieht und welche Auswirkungen das Phosphat auf die Umwelt haben könnte. In den 40er-, 50er- und 60er-Jahren hat sich niemand das Potential und die Langzeitfolgen der Nutzung von Phosphaten angesehen. Zu dieser Zeit waren die Verfahren zur Abwasserbehandlung noch lange nicht so weit entwickelt wie heute und filterten nur einen geringen Teil des Phosphats aus dem Abwasser heraus.

Nun, spannen wie Sie nicht weiter auf die Folter. Was ist denn nun schlimm an Phosphaten im Wasser? 

Darum sind Phosphate in Gewässer ein Problem
Phosphat ist ungiftig, ungefährlich und ein Grundbestandteil von der menschlichen und pflanzlichen Ernährung. Hier liegt das Problem. Phosphat ist das ideale Futter für Algen. Nur ein Kilogramm Phosphat kann 1,4 Tonnen Algen produzieren. Jedes bisschen Phosphat, das von Klärwerken in Seen, Flüsse und Bäche gepumpt werden, vergrößert die Algenblüte. Das Problem, das zuerst Ende der 1960er-Jahre auftrat und weltweit zu Tausenden Seen und Flüsse betraf, ist noch heute ein wichtiges Thema.

Wie kommt es eigentlich dazu, dass Algen ganze Gewässer verunreinigen? Ökosysteme sind ein Gleichgewicht. Die Balance von Beute- und Raubtiere, von Vegetation und Pflanzenfresser, und von Niederschlägen und Pflanzenwachstum ist empfindlich. Die Ökosysteme sind vor allem angewiesen auf das Vorhandensein der Grundelemente: Nahrung, Wasser und Sauerstoff. Die Fische, Pflanzen und alle anderen Arten von Lebewesen und Organismen, die Unterwasser leben, sind vom Sauerstoff im Wasser abhängig. Für Algen gilt dies ebenso. Algen verbrauchen den Sauerstoff des Wassers. Je mehr Algen im Wasser sind, desto geringer ist der Sauerstoffgehalt. Folglich ist weniger Sauerstoff für die anderen Wesen vorhanden. Ohne den Sauerstoff beginnen die Organismen zu sterben. Die Algen speichern das Phosphat in ihren Zellen. Sterben auch Sie, sinken sie zum Boden des Gewässers und geben langsam das Phosphat wieder an das Wasser ab. Dieses Phosphat ist dann ein zusätzlicher Nährstoff für die anderen Algen und dient letztlich als Brandbeschleuniger in einem schon lodernden Feuer. Der Zyklus aus extremem Wachstum, dem Absterben von Organismen und der Anreicherung des Wassers mit Nährstoffen wird als Eutrophierung bezeichnet. In Europa ist die Phosphat-Verschmutzung nicht mehr auf ihrem höchsten Stand, aber noch immer zu hoch. Die Verschmutzung eines Gewässer durch Algen hat direkte Auswirkungen auf die Natur. Um das Gewässer lebende Tiere sind auf die Wasserquelle angewiesen. Fällt diese binnen kurzer Zeit weg, sind womöglich ganze Arten vom Aussterben bedroht. Mit Algen belastetes Wasser als Trinkwasser zu nutzen, ist verhältnismäßig aufwendig. Die Filtration wird schwieriger und teurer, Wasserleitungen verstopfen regelmäßig und müssen gereinigt werden, die Rohre korrodieren nach kürzerer Zeit und das Wasser muss lange aufbereitet werden (ansonsten kann es Geschmacks- und Geruchsprobleme geben). Das alles erhöht den Aufwand und produziert Kosten, die Versorger an ihre Kunden abgeben.

Die Maßnahmen gegen Phosphate im Wasser
Noch bis heute hinterlassen die Phosphate ihre Spuren (unter anderem sind Phosphate die Auslöser der Blaualgenblüten an der Ostsee). Als Reaktion auf die negativen Umweltfolgen der Phosphate wurde deren Einsatz in den letzten Jahrzehnten erheblich eingeschränkt.In Waschmitteln sind die Stoffe inzwischen verboten. In Geschirrspülmitteln werden Tripolyphosphate weiterhin eingesetzt. Der Gehalt dieser Chemikalie pro Tab ist in der EG beschränkt und wird regelmäßig heruntergeschraubt. Grund dafür ist, dass mittlerweile phosphatfreie Spültabs erhältlich sind. Laut Stiftung Warentest können diese mit phosphathaltigen Geschirrspültabs mithalten. 2010 haben einige Bundesstaaten in den USA die Verwendung von Phosphaten in Geschirrspülmitteln verboten. Die Hersteller reagierten schnell und stiegen landesweit auf die phosphatfreien Lösungen um. Wirtschaftlich hätten die zwei verschiedenen Lieferketten für Geschirrspültabs mit Phosphat und solche ohne Phosphat keinen Sinn ergeben. Die Algen und die Phosphate, die deren Wachstum massiv beschleunigen, sind in natürlichen Gewässern ein riesiges Problem – sogar bis zum heutigen Tag. Dies alles war eine große Herleitung, um auf die Problematik mit Ihrem Pool zu kommen und schließlich auch zu dem Grund, warum Sie sich keine Sorgen machen müssen.

Und was ist mit meinem Swimming Pool?
Phosphate sind der ideale Nährboden und Wachstumsbeschleuniger von Algen, deren Verbreitung bedroht unsere natürlichen Gewässer und Trinkwasserquellen.

Glücklicherweise ist Ihr Pool keines von beidem!

Keine Sorge. Selbst beim Entleeren Ihres Poolwasser, das Phosphate enthält, lösen Sie nicht die nächste Umweltkatastrophe aus. Die paar Tausend Liter phosphathaltiges Wasser sind in einem städtischen Wassersystem vernachlässigbar. Das Algenwachstum wird vielleicht begünstigt durch Phosphate. Ihre Pool Chemie und insbesondere das Chlor oder die anderen Arten von Desinfektionsmitteln, machen das Poolwasser aber bereits unbewohnbar für Algen. Eine zusätzliche Hinzugabe von Algaziden (insbesondere, wenn Sie erhöhte Phosphatwerte haben) senkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Algen in Ihrem Pool ansiedeln, auf nahezu Null ab.

Phosphatentferner können giftig sein
Bei der Frage nach Phosphat im Poolwasser schwingt immer die Sorge um die Umwelt mit.
Wenn wir aber über die Umwelt reden, sollten genauso die Phosphatentferner im Fokus stehen. Einige Phosphatentferner enthalten den Wirkstoff Lanthan. Das Weichmetall steht im Verdacht giftig zu sein. In einer Studie aus dem Jahr 2016 (“Aquatic Ecotoxicity of Lanthanum – A Review and an Attempt to Derive Water and Sediment Quality Criteria”, Ecotoxicology and Environmental Safety) stuften die Autoren in der Fachzeitschrift Lanthan als mäßig giftig (“moderatly toxic”) ein. Aus einer Studie über einen einzelnen Inhaltsstoff, den ein paar Phosphatentferner enthalten, kann nicht zu viel gefolgert werden. Nur so viel steht fest: Phosphat an sich ist nicht gefährlich.

Hingegen muss die Auswirkungen der Wirkstoffe in Phosphatentferner auf Organismen und die im Pool badenden Menschen weiter untersucht werden. Die Ergebnisse dieser ersten Studie über Lanthan rütteln auf jeden Fall auf. Der Stoff Lanthan klingt jedenfalls nicht nach etwas, das Sie in Ihrem Pool haben wollen.

Phosphate sind die idealen Metallentferner
Bei einem hohen Gehalt von Kupfer und Eisen im Poolwasser hat es Sie gleich doppelt erwischt. Der hohe Kupfergehalt färbt den Pool grün und das Eisen macht das Poolwasser rostig rot. Mit Phosphaten im Wasser müssen Sie sich keine Sorgen machen. Selbst die wirksamsten (künstlichen) Metallentferner für Poolwasser sind auf Phosphatbasis. Wenn Sie mit Phosphatentferner gegen das Phosphat im Poolwasser vorgehen, schaden Sie sich an beiden Fronten. Der natürliche Phosphatspiegel wird gesenkt und genauso wie die Wirkung des Metallentferners beschränkt wird. Das Metall verfärbt Ihr Poolwasser und letzten Endes geben Sie Geld an allen Seiten aus. Und besser um Ihren Pool ist es auch nicht bestellt.

Unser Fazit
Phosphate sind ungefährlich und ungiftig. Die Entfernung von Phosphaten aus dem Poolwasser ist keine wirksame Maßnahme gegen die Bildung und das Wachstum von Algen. Halten Sie den Chlorgehalt Ihres Pools auf einem konstanten Level und fügen Sie regelmäßig Algazide (als Mittel gegen Algenwachstum) hinzu. Ein gelegentlicher Schock des Pools sorgt für die bestmögliche Reinheit.

Fragen Sie uns!
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Betriebskosten eines privaten Außenpools (Mai bis September)
Die Betriebskosten eines Außenpools setzen sich zusammen aus den Energiekosten für die Wasseraufbereitung (hauptsächlich Pumpenleistung), zum anderen aus den Kosten um die Energieverluste wieder auszugleichen (Erwärmung) und die Chemikalien für die Wasseraufbereitung.

Beispiel: Freibad 3 x 6 m mit Schwimmbadabdeckung

Betriebskosten Filterpumpe
Die  Filterlaufzeiten sollten bei 20°C Wassertemperatur 10Stunden täglich betragen, eine Filterpumpe hat eine Stromaufnahme von 0,5KW. Somit werden bei einer täglichen Filterlaufzeit von 10Stunden, 5kWh Strom benötigt.
Bei Stromkosten von 0,45 EUR/kWh sind das 2,25 Euro pro Tag. Eine Saison hat ca. 150 Betriebstage. Rechnerisch ergibt sich so eine Summe von 337,50 Euro für Strom zum Betrieb der Filterpumpe.

Ermittlung Wärmebedarf
Ein Pool in geschützter Lage mit einer hochwertigen Abdeckung die täglich 23 Stunden auf dem Wasser liegt, hat erfahrungsgemäß in den Monaten Mai bis September eine durchschnittliche Auskühlung von 1,5 Grad pro Tag.

Betriebskosten Wärmepumpe:
Diesen Wärmeverlust mit einer Wärmepumpe auszugleichen bedeutet: 11.692,50kWh Wärme geteilt durch 5 (dies ist der COP Wert oder Wirkungsgrad der Wärmepumpe, Wärme zu Strom) = 2.338,56 kWh Strom in 150 Tagen. Kostet die kWh Strom 0,45 Euro, so kosten die 2.338,56 kWh x 0,45 Euro / kWh =  1.052,35 Euro in der Saison bei  150 Tagen.

Betriebskosten durch Öl oder Gas
Diesen Wärmeverlust mit Öl oder Gas auszugleichen bedeutet: 11.692,50 kWh x 0,20 Euro / kWh = € 2.338,50 Euro in der Saison bei 150 Tagen.

Betriebskosten durch Solarabsorberanlage
Eine Solarabsorberanlage liefert die benötigte Energie kostenlos, jedoch ist nicht immer  garantiert dass die Sonne permanent scheint. Gerade zum Anfang und Ende der Saison reicht die Sonne in der Regel nicht aus, um die erforderliche Leistung zu bringen. Die Kosten belaufen sich somit auf 0,00 Euro.

Betriebskosten Chemikalien
Der Chemikalienverbrauch und damit die Kosten sind abhängig von der Sonneneinstrahlung, der Nutzung, der Art und Qualität der verwendeten Materialien und daher ein ganz grober Schätz- bzw. Erfahrungswert. Kosten ca. € 300,00 Euro.

Betriebskosten durch Frischwasser
Der Filter muss einmal pro Woche zurückgespült werden, um die gesammelten Schmutzstoffe aus dem Filtermedium zu entfernen. Je Rückspülung werden ca. 300 Liter Wasser abgeführt, die durch Frischwasser nachgefüllt werden.  Bei 150 Tagen geht man  von ca. 20 Rückspülungen aus.
20 x 300 Liter = 6.000 Liter oder 6,0 m³ Wasser, 1 m³ Wasser kostet ca. 6,00 Euro, die Frischwasserkosten für die Rückspülung belaufen sich auf ca. 36 Euro. Bedenken Sie bitte auch die Verluste durch Verdunstung, diese wurden nicht berücksichtigt.

Eine genaue Berechnung ist nicht möglich, da dies von sehr vielen Faktoren abhängt, daher Sagen wir das man mit ca.€ 1.500 – € 2.500 Euro pro Saison die Nebenkosten beziffern sollte.

Auch wenn die Betriebskosten auf den ersten Blick recht hoch erscheinen, spricht sehr vieles für einen privaten Pool im Garten:

  • Unabhängigkeit von Öffnungszeiten des öffentlichen Freibades
  • Pool wird nur von einem selber benutzt
  • In der Regel hat man höhere Temperaturen als im öffentlichen Freibad
  • Man kann sich seine eigene Wellnessoase schaffen
  • Ein Pool wertet die Immobilie auf
  • Steigerung der Lebensqualität

Dies sind die Gründe, warum der Trend zum privaten Pool ungebrochen ist und jährlich über fast 10.000 neue Pools in Deutschland gebaut werden.

Die hier aufgeführten Angaben, Berechnungen und Hinweise sind als unverbindlich anzusehen!

 Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Luft in der Verrohrung, ist kein ungeklärtes Phänomen
Die Sonne erstrahlt mit Ihrer vollen Kraft, die Poolanlagen werden geöffnet, der ein oder andere Poolbesitzer ist da auch schon direkt am Verzweifeln und meldet sich bei uns. Die Filterpumpe saugt kein Wasser, ich benötige eine Neue oder klassisch „Kaum ein Jahr alt und dann so etwas“, dies sind dann die Reaktionen.

-Ganz ruhig bleiben, keine Panik und vor allem nichts Unüberlegtes tun-                                                                   

Die meisten Probleme als Kurzübersicht…

1.) Pumpe zieht kein Wasser – Problembehebung:

– Haben Sie die Anschlüsse alle wieder an der gleichen Stelle angebracht

– Öffnen Sie die Wasserzuführenden Leitungen immer nach und nach, beginnend mit dem Skimmer
– Wenn das Wasser dann gekommen ist, so Öffnen Sie den Skimmer komplett und die Bodenansaugdüse 1/4 bis 1/2 

2.) Es blubbert, zischt und läuft überall Wasser – Problembehebung:

– Ziehen Sie alle Verschraubungen nach, aber Achtung nach fest kommt ab

– Jetzt müsste das blubbern und zischen abgestellt sein und alles fließt kraftvoll und leise, NEIN es blubbert und zischt noch, Wasser läuft keines mehr außer ins Becken

Unsere Frage:

– Ist der Vorfilter in der Pumpe gut mit Wasser gefüllt „Wenn Sie ins Schauglas an der Filterpumpe hineinschauen, Sehen Sie dies. -Ein lautes NEIN ertönt- 

Der Start beginnt:
– Alle Wasserzuführenden Leitungen schließen
– Skimmer Leitung öffnen, Pumpe saugt jetzt nur über diese – Siehe da, der Vorfilter ist komplett mit Wasser befüllt und Geräusche macht es auch kaum-

Weiter geht es:
– Bodensaugdüse öffnen, Pumpe starten, die Leitung vom Skimmer langsam schließen
-Pumpe saugt jetzt nur über die Bodensaugdüse-
– Jetzt geht es aber so richtig los, Blubbern, Zischen und Rauschen, ein Krach ohne Ende
-die Pumpe saugt hier noch Unmengen Luft mit an-

– Jetzt heißt es warten, Geduld steht an erster Stelle, dann wird es ruhiger und der Vorfilter füllt sich nach und nach mehr mit Wasser.
-In dieser Phase immer wieder den Filterkessel entlüften-

– Nach einer geraumen Zeit, meist dauert dies ca. 15-20 Minuten, wird alles wieder leise und der Vorfilter hat genügend Wasser
– Ein klein wenig Luft könnte immer noch im System sein, das bekommt man aber auch heraus, WIE??? Das verraten wir zum Schluss-

Klappe die Letzte:
– Bodensaugdüse bleibt offen, die Pumpe läuft
– Leitung des Bodensaugers langsam öffnen, (ist nicht bei jedem Beckentyp vorhanden)
– Ist dieser voll geöffnet, so schließen wir die Leitung der Bodensaugdüse langsam
-Pumpe saugt jetzt nur über den Bodensauger Anschluss-
– Jetzt geht es aber wieder so richtig los, Blubbern, Zischen und Rauschen, ein Krach ohne Ende
-die Pumpe saugt hier noch Unmengen Luft mit an-
– Wir gehen wieder genauso vor, wie bei den anderen Leitungen
– Jetzt heißt es wieder warten und Geduld und Ruhe ist wieder gefragt, dann wird es ruhiger und der Vorfilter füllt sich nach und nach mehr mit Wasser.
-In dieser Phase immer wieder den Filterkessel entlüften-
– Ja, es wird langsam leiser, die 15-20Minuten kamen schon viel kürzer vor als Sie in Wirklichkeit sind.
– Keiner der Komponenten gibt seltsame Geräusche mehr von sich.
– Wir machen die Pumpe aus, Stellen alles in die Grundstellungen wie unter Pos. 1 beschrieben und Starten unser Herzstück des Filterkreislaufes
-Die Filterpumpe-  

Jetzt verraten wir es, „Wie bekommt man den Rest der Luft heraus“
Lassen Sie Ihre Filteranlage am Anfang der Inbetriebnahme ruhig mal eine Woche 24Std. laufen. Bei Becken die frisch gefüllt werden oder nach der Winterpause in den Betrieb gehen befinden sich Unmengen Luft in den Leitungen sowie im Filterkessel und diese muss heraus. Faustregel: 20 Liter Luft pro 10m Leitung. Da zählt Geduld und planerisches Vorgehen, dann läuft es auch mit dem Becken. Auch den Sauerstoff darf man nicht unterschätzen, je kälter das Wasser ist, desto mehr Sauerstoff ist drin und dieser sammelt sich erst einmal immer am höchsten Punkt (das ist der Kessel, die Verrohrung, und der Vorfilter der Pumpe), entweichen tut diese nur langsam.

Bitte beachten: Bei laufender Filterpumpe muss immer eine Wasserzuführende Leitung geöffnet sein, Umstellungen nur im AUS-Zustand vornehmen. 

Wenn es mal gar nicht klappt, so kommen wir im näheren Umfeld auch Persönlich vorbei. Aber auch die Hilfe in Form von Ferndiagnosen kann oft schon helfen.

Ruhe bewahren, ist eine Hohe Kunst!
Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Kann ich das, bekomme ich das hin…
JA, wenn Sie Ruhe bewahren, NICHT auf andere Hören, Zuhören und DENKEN VOR DEM HANDELN                                                                                                          

Installation des Schwimmbecken in Eigenregie, ist immer wieder eine Frage…
Die PVC-Verrohrung, ganz gleich ob Flex-Rohr oder festes PVC-Rohr ist, wird mit Kaltschweiß-Kleber ausgeführt. Dazu wird jeweils die Muffe Innen und das Rohr außen zuerst angeraut und mit Reiniger gesäubert. Alle Rohrenden sollen sauber entgratet sein, der Kleber wird mit dem Pinsel auf beiden zu verklebenden Teilen rundherum richtig dick aufgetragen (lieber zu dick, als zu wenig). Dann werden die beiden Teile ineinandergefügt  und für wenige Sekunden ganz in Ruhe gelassen. Der Kleber soll sich etwas nach außen schieben um einen Wulst um den Muffen Rand zu bilden. Achtung, Außentemperaturen beachten, nur bei +5C° benutzen und bei Hitze wird die Verbindung sehr schnell fest. Es hält und ist Dicht. Wenn man eine undichte Klebestelle erhalten möchte, muss man schon sehr Schlampiges Arbeiten an den Tag legen. 

Die Installation hat schon so manch seine Nächte geraupt, gehen Sie hin, lesen Sie die Installationsleitung mehrmals und markieren Sie sich nicht verstandenes. Wenn dann das Installationsmaterial kommt, machen Sie kleinere Test Verklebungen, dies hilft immer.                 

-Und bitte, Scheuen Sie sich nicht anzurufen!- 

Verwenden Sie nur im Bereich des Beckens und in der Technik das mitgelieferte Material. Lassen Sie dem Kleber Zeit, um sicher auszuhärten. Der erste Druck auf die Leitung sollte erst nach 24 Stunden gegeben werden.

Zeit ist Ihr ständiger Wegbegleiter, so lange Sie mit dem Einbau Ihres Traumes beschäftigt sind.

An Werkzeug benötigen Sie:
– Eisensäge für die Flex-Schläuche und PVC-Rohre oder ein Rohrabschneider
– Teppichmesser oder einen professionellen Rohrentgrater zum Entgraten der Rohre
– Zollstock und Edding
– Wasserwaage
– alte Lappen/Tücher

Die Verrohrung am Becken kann sofort verklebt werden, die Installation im Technikraum bitte zuerst nur trocken zusammen stecken. Wenn Sie zum Installationsplan passt, wird sie verklebt. -Unsicher, Machen Sie ein Foto der kompletten Installationsumgebung und schicken es per E-Mail an uns, wir schauen dann einmal darüber-

Ein Tipp: Markieren Sie die einzelnen im Technikraum ankommenden Leitungen, um später zu wissen, was ist was. So manchem ist es schon gelungen, den Skimmer mit in die Wasserzführenden Leitungen einzubinden. 

Um auch etwas Abwechslung einzubringen, kann auch vor Installation im Technikraum, die Hinterfüllung erfolgen. Nur bitte setzt schon Hähne auf die Leitungen, wenn diese im Technikraum sich befinden und durch die Leerrohre sind. Einbauteile, Lampen und Sonstiges Zubehör muss im Becken teils noch montiert werden, die Beckenränder sind ausgesteift, das Leerrohr des Lampenkabels führt bis oben an den Beckenrand, am besten dort fixieren. 

Wir beginnen endlich, wie auch im Installationsplan beschrieben mit der Hinterfüllung und der Beckenbefüllung mit Wasser. Stück für Stück beginnt nun die Dichtigkeitsprüfung, von unten nach oben, Stück für Stück, der Wasserspiegel eilt der Hinterfüllung immer ein wenig voraus                                                                                                                                     

Da könnt ja was sein, was tun bei Undichtigkeit? So etwas kann einmal vorkommen, keine PANIK, auch hier gibt es Lösungen und die sind genauso einfach zu bewältigen, wie die bisherige Arbeit.  

Noch für alle, die das Verrohrungsmaterial einpacken und schützen wollen. Das braucht man nicht, denn es Wirken keine mechanischen Kräfte mehr auf die Verrohrung ein, es wird ja auch nicht verdichtet. Wenn die Rohre dicht sind, dann bleiben diese auch dicht.

Wenn Sie Fragen zur Installation haben und das Becken aus unserem Hause ist, dann -Lieber einmal mehr als einmal zu wenig- uns kontaktieren, auf dem E-Mail Verkehr und mit gesammelten Fragen, bitte nicht jeden Tag eine!!!

Ihr Pool & Wellness Striehl Team

  1. Funktionsweise einer Schwimmbad Wärmepumpe
    Pool-Wärmepumpen entziehen der Umgebungsluft Wärmeenergie und übertragen diese über Wärmetauscher an das Poolwasser. Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe wird als COP (Coefficient Of Performance) angegeben. Ein COP von 6.25 bedeutet z.B. das eine Wärmepumpe für jede kW/h elektrische Energie 6.25kW Wärmeenergie erzeugt. Der COP (Leistungszahl) einer Wärmepumpe gilt immer nur für einen bestimmten Betriebspunkt und wird in der Regel für eine Umgebungstemperatur von  25° oder 26°C angegeben. Liegt die Umgebungstemperatur niedriger, sinkt der COP. Liegt die Umgebungstemperatur höher, steigt der COP etwas. Beim Vergleich von Wärmepumpen unterschiedlicher Hersteller muss also auch immer verglichen werden, für welchen Betriebspunkt die angegebene Leistungszahl gilt. Eine Wärmepumpe mit hohem COP ist  nicht automatisch „besser“ als eine mit niedrigerer Angabe, wenn sich die Werte auf unterschiedliche Betriebspunkte beziehen. Je höher die Umgebungstemperatur also ist, desto effizienter arbeitet die Pool-Wärmepumpe. Die Betriebszeiten der Heizung sollten sinnvollerweise so gelegt werden können, dass die Wärmepumpe zu den wärmsten Tageszeiten betrieben werden kann und dass diese Zeiten auch ausreichend sind um das Becken auf der gewünschten Temperatur zu halten.

  2. Auslegung der Heizleistung
    Um 1m³ Wasser um 1° zu erwärmen, benötigt man 1,16kW Wärmeenergie. Für ein Schwimmbecken mit 50m³ Wasserinhalt also 58kW pro °C. Outdoorbecken mit Halle oder Rollabdeckung kühlen bei einer Wassertemperatur von 26°C über Nacht durchschnittlich um 1.5° C ab. Liegt die Aussentemperatur niedrig und sind die Witterungsverhältnisse eher schlecht, kühlt das Becken auch tagsüber weiter aus (etwa 0.5°C). Eine Poolheizung muss also etwa 2° Wärmeverlust in akzeptabler Zeit und während der üblichen Filterlaufzeiten nachheizen können. Die Laufzeiten einer Wärmepumpe würden sich bei einem Schwimmbad mit 50m³ Wasserinhalt in etwa wie folgt ergeben:
    5 kW Heizleistung – 23h 10m Laufzeit 9 kW Heizleistung – 12h 50m Laufzeit
    12kW Heizleistung – 09h 40m Laufzeit 15kW Heizleistung – 07h 40m Laufzeit

    18kW Heizleistung – 06h 20m Laufzeit 21kW Heizleistung – 05h 30m Laufzeit
    24kW Heizleistung – 04h 50m Laufzeit 28kW Heizleistung – 04h 10m Laufzeit

    Zu berücksichtigen bleibt, dass Schwimmbad-Heizungen bei Aussenbecken vorwiegend der Saisonverlängerung dienen sollen und entsprechend in den Monaten April und September ein erhöhter Heizbedarf vorliegt. Nachdem zu diesen Jahreszeiten die Aussentemperaturen durchschnittlich eher deutlich unter 26°C liegt, verlängern sich die notwendigen Laufzeiten der Wärmepumpen entsprechend.

  1. Inverter Wärmepumpen – wirklich so effizient? Im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmepumpen werden bei Inverter Wärmepumpen – ähnlich wie bei regelbaren Schwimmbadpumpen – die Drehzahl von Kompressor und Lüfter entweder stufenlos oder in verschiedenen, festen Abstufungen geregelt. Wenn man die Leistung des Kompressors auf etwa 1/4 der Nennleistung reduziert, reduziert sich die effektive Stromaufnahme der Wärmepumpe auf 1/6 der Nenn-Stromaufnahme. Allerdings reduziert sich natürlich auch die abgegebene Wärmeleistung auf 1/4 der Nennleistung. Effizienzsteigernd wirkt sich außerdem aus, dass bei reduzierter Leistung die Temperaturgradienten im Verdampfer und Kondensator geringer sind, so dass die Wärmepumpe gegen einen geringeren Temperaturunterschied arbeiten muss.
    Vergleicht man die technischen Angaben einer gängigen Inverter Wärmepumpe mit z.B. 17.5kW Heizleistung, kann diese Wärmepumpe in der niedrigsten Leistungsstufe bei 15°C Umgebungstemperatur noch 2.8kW Wärme liefern und bei 26°CUmgebungstemperatur noch 4.4kW. Die Stromaufnahme liegt dabei bei etwa 340 Watt (15°C) bzw. 280W (26°C). Die Werte ergeben rechnerisch und in der Praxis tatsächlich einen COP von 8 bzw. 16, die Realität zeigt aber, dass mit dieser reduzierten Leistungsstufe (25%) das halten der Beckentemperatur in der Praxis kaum möglich sein wird.

    Die Pumpe muss überwiegend in einer höheren Leistungsstufe betrieben werden. Auch hier arbeiten diese Pumpen noch effizienter, aber man sollte bei einem angegebenen COP von 16 nicht davon ausgehen, eine 2,5-Fache Energieeinsparung gegenüber einer ON/OFF Wärmepumpe mit COP 6.25 erzielen zu können. In den wärmeren Sommermonaten oder in Ländern mit entsprechend höheren Lufttemperaturen ist der Einsatz im Teilastbetrieb zwischen 25% und 50% oft ausreichend da die Heizlast geringer ist. In Summe ist (für Deutschland) eine saisonale Stromeinsparung von etwa 10-15% gegenüber einer herkömmlichen Wärmepumpe realisierbar.



    Effizient nutzbar wird der hohe COP einer Inverter Wärmepumpe also wenn man die Heizleistung eher überdimensioniert, damit man den größtmöglichen Zeitraum im Teil- und Niedriglastbetrieb auskommt. Die höheren Anschaffungskosten müssen der erzielbaren Energieeinsparung gegenüber gestellt werden.

    Beispiel: Für ein 50m³ Outdoor-Becken (mit Schiebehalle oder Abdeckung), Standort Deutschland, mit einer herkömmlichen 18kW Wärmepumpe und einer Betriebszeit von Mitte März bis Mitte Oktober kann, abhängig der Becken-Wunschtemperatur, ein Saisonverbrauch von etwa 2000-2500kW/h elektrischer Energie angesetzt werden.

    Sprechen Sie mit uns!
    Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Das Thema Elektroden
PH-, Redox- und Chlorelektroden sind empfindliche Messinstrumente und bedürfen regelmäßiger Wartung und den richtigen Umgang um eine möglichst lange Lebensdauer und korrekte Messwerte  zu erreichen. Es gibt keine Richtwerte, wie lange eine Elektrode zu verwenden ist, bei ordnungsgemäßem Umgang sollte man qualitativ hochwertige Elektroden jedoch auch einem jährlichem Wechsel unterziehen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Eine automatische PH/Cl Anlage läuft 3Jahre und der Kunde verwendete immer noch die ersten. Die Kalibrierungen nahm er 1x im Monat vor, im Winter steckte er Sie in die Aufbewahrungsdöschen gefüllt mit Poolwasser. Kontrollieren lässt sich der Zustand der Sonde letztlich nur über das Kalibrieren mit passender Lösung und regelmäßiges vergleichen der Wasserwerte durch Messung.

Wir empfehlen: Im 4-6 wöchigen Intervall Kalibrierung jeder Elektrode durchzuführen und gleichzeitig das Messen der Wasserwerte mit entsprechenden manuellen Messmethoden.

Eine manuelle Messdurchführung mit DPD1, Phenol Red ist mind. einmal wöchentlich bei automatischen Dosiersystemen dennoch unerlässlich.Die Dosiersteuerungen können nur zuverlässig funktionieren wenn auch der Messwert verlässlich ist. Eine fehlerhafte oder vernachlässigte Kalibrierung können zu Fehldosierungen bis hin zu Schäden an Beckenmaterial und Gesundheit führen. 

Inbetriebnahme der Elektroden
Bei frisch in Betrieb genommenen Sonden (neu oder nach dem Winter) empfiehlt es sich nach einigen Tagen die Kalibrierung zu prüfen. Die Sonden benötigen eine gewisse Einlaufzeit um notwendige Oxidschichten auf den sensitiven Bereichen aus zu bilden. Das Ausbilden dieser Oxidschichten dauert, abhängig der Wasserparameter bis zu 48 Stunden. Die erstmalige Kalibrierung ist also erst nach einer gewissen Einlaufzeit vorzunehmen.

Reinigen der Elektroden
Ein reinigen der Sonden ist im Normalfall nicht allzu oft nötig. Eine spezielle Reinigungslösung für Elektroden sollte man verwenden. Die Sonden werden 1Stunde in diese Lösungen getaucht – bei aggressiveren Verunreinigungen / Anhaftungen kann zusätzlich mit einem weichen Tuch gearbeitet werden. Sollte das Schwimmbadwasser durch mangelnde Desinfektion (grünes Wasser oder starke Trübungen) verunreinigt gewesen sein, empfiehlt es sich immer die Sonden zu reinigen. Die Anhaftungen dieser Verunreinigungen können das Diaphragma der Elektrode zu setzen und verfälschen so den Messwert. Vor dem Einlagern der Sonden im Winter, sollten sie ebenfalls gereinigt werden.

Überwintern / Einlagern der Elektroden
Bei Schwimmbädern die im Winter außer Betrieb genommen werden, sind gewisse Aufbewahrungsmaßnahmen für die Elektroden zu beachten. Abhängig der Gel-Füllung (Elektrolyt) der Elektrode wird die passende Aufbewahrungslösung mit gleicher Konzentration gewählt. Für die gängigen Elektroden im Schwimmbadbereich wird 3-molare KCl (Kaliumchlorid) Lösung verwendet, die ein auslaugen des Gel-Elektrolyten verhindert und diesen in kleinem Umfang regeneriert. Die Sonden dürfen nicht trocken und nicht in normalem Leitungs- oder destilliertem Wasser gelagert werden. Beim Einlagern ist darauf zu achten, dass das Diaphragma der Sonde vollständig von der KCl-Lösung umgeben ist – die Elektroden sollten also stehend gelagert werden. Vor jeder Überwinterung ist frische KCL-Lösung in den Aufbewahrungsbehälter einzufüllen. Bei Sonden die längere Zeit eingelagert werden sollen, empfiehlt es sich, die KCl Lösung nach 4-6 Monaten zu erneuern.

Beachtung zum Alltagsbeispiel: Bei dem einen geht es gut, bei dem anderen nicht und dann wird der Unmut großgeschrieben.                           

Wir Sagen daher, halten Sie sich an die Vorgaben der versch. Hersteller und Sie investieren richtig.

Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Das Redoxpotential spiegelt das chemische Verhältnis zwischen Reduzierenden Stoffen und Oxidierenden Stoffen im Wasser wieder. Zu den oxidierenden Stoffen gehört das im Schwimmbad eingesetzte Desinfektionsmittel, zu den reduzierenden Stoffen gehören Verunreinigungen aller Art, inkl. aller Desinfektionsnebenprodukte: also z.B. auch gebundenes Chlor. Wie man der rein schematischen Gleichung entnehmen kann, führt die Erhöhung des Anteils an Desinfektionsmittels (Chlor) im Wasser zu einem höheren Redoxpotential und eine Erhöhung der reduzierenden Stoffe, z.B. durch erhöhten Schmutzeintrag oder Badebetrieb, zu einer Reduzierung des Potentials. Ebenso ergibt sich aber auch, das eine gleichwertige Anhebung beider Parameter (mehr Desinfektionsmittel, aber auch mehr „Schmutz“ durch z.B. viele Badegäste) ein in etwa gleichbleibendes Redoxpotential – bei höherem Chlorgehalt – bedeutet.

Das Redoxpotential trifft also keine Aussage über eine bestimmte Menge an wirksamen Desinfektionsmitteln im Wasser, sondern einen bedarfsgerechten Anhaltspunkt ob in Relation zu den Verunreinigungen, genügend aktiv wirksames Desinfektionsmittel im Wasser vorhanden ist. Anhand des Redoxpotentiales lässt sich also bedarfsgerecht der Anteil an Desinfektionsmittel im Wasser regeln – dabei wird der Wert des per DPD1 messbaren, freien Chlors nur selten exakt konstant sein, sondern sich den Bedürfnissen, Nutzung und Belastung des Beckenwassers anpassen.

Richtwerte:
Für öffentliche Schwimmbäder ist laut DIN ein min. Redoxpotential von 750mV vorgegeben. Dies stellt den unteren Grenzwert dar. Bei diesen Potentialen ist die Keimtötungsgeschwindigkeit ausreichend hoch um für den Menschen schädliche Keime aller Art, in ausreichend kurzer Zeit zu eliminieren.

Für private Schwimmbäder sollte man sich ebenfalls an diesem unteren Grenzwert orientieren. Allerdings bleibt zu berücksichtigen, das öffentliche Anlagen ein Vielfaches an Umwälzleistung in ihren Aufbereitungstrecken bereitstellen und somit eine Dosiereinrichtung auf abfallende Werte wesentlich schneller reagieren kann als dies in privaten Becken der Fall ist. Ein tendenziell etwas höheres Potential, im Bereich um 770mV bis 780mV, wäre also eher anzustreben um ein zwischenzeitliches Absacken der Werte, durch hohe Belastung, zu vermeiden.Wasser, das mit 0,5-1,0mg/l freiem Chlor ein Redoxpotential von 750mV (oder mehr) erreicht, kann man als „ausreichend desinfiziert“ betrachten.

Wie Sie also Sehen, kann das Redoxpotential von Anlage zu Anlage anders ausfallen!

Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Seit 2016 gelten im Rahmen der EU auch in Deutschland vereinheitlichte Richtlinien, diese wurden in einer einheitlichen Norm zusammengefasst. Im Vordergrund steht die Sicherheit der Schwimmbeckenbenutzer. Auch wenn es sehr selten vorkommt, dass in privaten Schwimmbecken ernsthafte Unfälle passieren, so ist doch jeder Unfall einer zu viel, den man vielleicht hätte vermeiden können.

Nachstehend eine kurze Zusammenfassung:

Sicherheitstechnische Angaben in der Bedienungsanleitung und Anleitungsblättern, die dem Schwimmbecken beigefügt sind: Vor dem Bau und der Benutzung des Schwimmbeckens sollten Sie sich mit Warnhinweisen, Anleitungen und Sicherheitsrichtlinien befassen. Bei aller Aktivität im Wasser wird Vorsicht, gesunder Menschenverstand und gutes Urteilsvermögen vorausgesetzt.

Sicherheit von Nichtschwimmern:

  • Es ist jederzeit eine ständige, aktive und wachsame Beaufsichtigung schwacher Schwimmer und Nichtschwimmer durch eine sachkundige erwachsene Aufsichtsperson erforderlich (es wird daran erinnert, dass das größte Risiko des Ertrinkens bei Kindern unter 5 Jahren besteht).
  • Es wird eine sachkundige erwachsene Person bestimmt, die das Becken überwacht, wenn es benutzt wird.
  • Schwache Schwimmer oder Nichtschwimmer sollten persönliche Schutzausrüstung tragen, wenn sie ins Schwimmbecken gehen.
  • Wenn das Schwimmbecken nicht benutzt oder überwacht wird, werden sämtliche Spielsachen aus dem Schwimmbecken und seiner Umgebung entfernt, um zu verhindern, dass Kinder davon angezogen werden.

Sicherheitsvorrichtungen:

  • Es wird empfohlen, eine Absperrung zu errichten (und sämtliche Türen und Fenster zu sichern, sofern zutreffend), um unberechtigten Zutritt zum Schwimmbecken zu vermeiden.
  • Absperrungen, Beckenabdeckungen, Alarmanlagen oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen sind sinnvolle Hilfsmittel, ersetzen jedoch keine ständige und sachkundige Überwachung durch erwachsene Personen.

Sicherheitsausrüstung:

  • Es wird empfohlen, Rettungsausrüstung (z. B. einen Rettungsring, Sanitätskasten) in der Nähe des Beckens aufzubewahren.
  • Ein funktionierendes Telefon und eine Liste von Notrufnummern werden in der Nähe des Schwimmbeckens aufbewahrt.

Sichere Nutzung des Schwimmbeckens:

  • Sämtliche Nutzer, insbesondere Kinder, werden dazu ermuntert, schwimmen zu lernen.
  • Jeder der ein Schwimmbecken benutzt soll Erste Hilfe Maßnahmen (Herz-Lungen-Wiederbelebung) erlernen und diese Kenntnisse regelmäßig auffrischen. Das kann bei einem Notfall einen lebensrettenden Unterschied ausmachen.
  • Sämtliche Beckenbenutzer, einschließlich Kinder, anweisen, was in einem Notfall zu tun ist.
  • Niemals in flaches Wasser springen. Das kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen.
  • Das Schwimmbecken nicht benutzen, wenn man unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Betäubungsmitteln, Medikamenten oder anderen Substanzen steht, welche die Fähigkeit zur sicheren Nutzung des Beckens beeinträchtigen können.
  • Beckenabdeckungen vor dem Betreten des Schwimmbeckens vollständig von der Wasseroberfläche entfernen, wenn sie verwendet werden.
  • Die Nutzer des Schwimmbeckens werden vor durch das Wasser verbreiteten Krankheiten geschützt, indem das Wasser stets aufbereitet und hygienisch unbedenklich gehalten wird. Die Richtlinien zur Wasseraufbereitung in der Gebrauchsanleitung werden zu Rate gezogen und eingehalten.
  • Chemikalien (z. B. Produkte für die Wasseraufbereitung, Reinigung oder Desinfektion) außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Abnehmbare Leitern sind auf einer waagerechten Fläche anzuordnen.
  • Sicherheitszeichen sollten verwendet werden


Sicherer Zugang zum Schwimmbecken

Ist Ihr Schwimmbecken mit einer Leiter ausgestattet, die nicht hochgezogen oder hochgeklappt werden kann, empfehlen wir Ihnen, den Zugang zum Pool mit einer Sicherheitsvorrichtung zu sichern. Damit wird verhindert, dass sich Kinder unerwartet Zugang zum Schwimmbecken verschaffen und ertrinken.

Es werden, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, typische Risiken der Poolnutzung beschrieben. Nicht erfasst sind sämtliche Gefährdungen in jedem denkbaren Einzelfall. Stellen Sie den Gesunden Menschenverstand immer in den Vordergrund!

Nun, wünschen wir viel Spaß mit Ihrer neuen Wellnessoase!

Ihr Pool & Wellness Striehl Team

Whirlpool

Energieverbrauch und Kosten
Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt Ernst und finden: Unnötiger Energieverbrauch muss nicht sein. Unsere SPAProdukte arbeiten im Betrieb schließlich auf Hochdruck. Heizung, Pumpen, Filter und weitere Elektrik wollen mit Energie versorgt werden. Damit die daraus resultierenden Kosten den Genuss an Ihrem neuen Gerät nicht schmälern, haben wir für Sie folgende Hinweise zusammengetragen:

  • Einige Geräte haben einen Stromspar- oder Eco-Modus. Wie der Name schon sagt: Hier wird Strom gespart und somit auch das Kostenniveau niedriger gehalten.
  • Nutzen Sie die von uns mitgelieferte Abdeckung so oft wie möglich. Mit ihr lässt sich der Energieverbrauch weiter reduzieren.
  • Viele unserer Pools und Spas sind doppelt wärmeisoliert und witterungsbeständig.  So wird möglichst wenig Wärme unnötigerweise nach außen abgetragen.
  • Achten Sie darauf, wo Sie Ihren Whirlpool aufstellen. Zu empfehlen sind windgeschützte Plätze und Dämmplatten als Untergrund. So entweicht weniger Wärme in die Umgebung.
  • Ist klar, dass das Gerät über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) hinweg nicht genutzt werden wird, lohnt sich meist ein Ablassen des Whirlpools oder Swim-Spas.
  • Diverse Mittel zur Wasserpflege aus unserem Sortiment machen es möglich, dass Ihr Whirlpool-Wasser weniger häufig gewechselt werden muss. Nutzen Sie diese effiziente und erschwingliche Art, Energie zu sparen!
  • Je mehr Holz bei einer Wärmekabine umso besser die Leitfähigkeit der erzeugten Wärme
  • Die Heizleistung der Öfen nicht überdimensionieren
  • Wärmekabinen nicht unnötig in Gebrauch nehmen


Welche Kosten der Betrieb der SPAProdukte tatsächlich mit sich bringt, kann individuell sehr unterschiedlich sein. So wirken Art des Produktes, Aufstellungsort, Wetterverhältnisse, Außentemperatur, Wassertemperatur, Häufigkeit des Wasserwechsels, Isolierung und das persönliche Nutzerverhalten maßgeblich auf die Energiekosten ein. Mit dem berühmten einen Euro am Tag wird man angesichts steigender Strompreise heutzutage allerdings kaum mehr hinkommen. Im Betrieb sind meist zwei bis fünf Euro pro Tag realistischer.

Ein SWIMSpa verbindet Fitness und Entspannung, sorgt so für einen perfekten Ausgleich in Ihrem Zuhause. Wenn der Platz für einen Swimmingpool nicht ausreicht, dann ist ein SWIMSpa die wirtschaftliche und platzsparende Alternative.

Dass Wassersport eine ideale Betätigung für den Körper darstellt ist schon lange bekannt. SWIMSpa gehen hier noch einen Schritt weiter und greifen nicht nur auf die Vorteile der Bewegung im Wasser zurück, sondern unterstützen durch die Massage und das wärmende Wasser auch die Durchblutung und das allgemeine Wohlbefinden.

Fitness
Wassersport stärkt Ihre Muskulatur und ist gleichzeitig noch gelenkschonend. Durch die Auftriebskraft wird Ihr Körpergewicht im Wasser um 90% reduziert und wirkt sich somit positiv auf Ihren gesamten Bewegungsapparat aus. Sowohl Rücken als auch Muskeln und Gelenke werden geschont und effektiv trainiert. Die SWIMSpa lassen sich durch Fitnessbänder Aquabikes und weitere Geräte erweitern, damit Sie ein optimales Trainingsergebnis erzielen.

Gegenstromanlage im Swim-Spa…
Mit einem Swim-Spa holen Sie sich die Trainingsmethode der Triathleten nach Hause. Aber nicht nur für Hochleistungssportler ist die Gegenstromanlage geeignet, sondern auch für Hobbyschwimmer. Die Gegenstromanlage wird direkt am Swim-Spa gesteuert und ist in der Intensität individuell verstellbar. Stellen Sie sich den perfekten Widerstand ein und genießen die Zeit im Wasser.

Massage
Nicht nur ihr Fitnessprogramm wird durch ein Swim-Spa ergänzt, auch die Entspannung bildet einen essentiellen Teil der Hydrotherapie. Je nach Modell haben Sie in Ihrem Swim-Spa, Steh-, Sitz- und Liegeflächen mit Massagedüsen, die je nach Wunsch individuell einstellbar sind.
Dank der Massageplätze im Swim-Spa können Sie die Zeit wie in einem Whirlpool zur Entspannung genießen und sich zurücklehnen.

Gesundheit
Seit längerem ist bekannt, dass warmes Wasser die Blutgefäße erweitert und so für eine bessere Durchblutung sorgt. Die Gelenke werden durch die Reduzierung des Körpergewichts im Wasser geschont und die Ausdauer durch die Bewegung gefördert. Auch Aquagymnastik kann gezielt zur Förderung Ihrer Gesundheit eingesetzt werden. Die Entspannung und Bewegung im Wasser reduziert nachweislich Ihren Stresspegel und führt so zu besserem Schlaf und steigert die Produktivität.

Aufteilung & Wasserzonen
Unser Hersteller bietet die optimale Lösung für Ihr Zuhause. Egal ob drinnen oder draußen, die Swim-Spa beginnen ab einer Länge von 4m und sind somit auch für begrenzte Flächen optimal. Auch bezüglich des Massage- und Schwimmbereiche haben Sie dank der Vielzahl an Möglichkeiten eine optimale Auswahl. Die Swim-Spas gibt es wahlweise mit einem Wasserbecken oder zwei getrennten Wasserbereichen – einen zum Schwimmen und einen zum Entspannen. Bei zwei getrennten Wasserbereichen gibt es auch zwei verschiedene Wärmezonen, so können Sie die Wassertemperatur nach Ihren Wünschen individuell anpassen. Die Temperatur lässt sich bei allen Swim-Spa Modellen individuell regeln und ist somit sowohl im Sommer als auch im Winter nutzbar – auch im Außenbereich. Mithilfe der Thermoabdeckung verlieren Sie nur wenig Energie, wenn das Swim-Spa gerade nicht in Benutzung ist und schützen Ihr Wasser vor Schmutz. 

Der menschliche Körper besteht zu 95% aus Wasser. Ein perfektes Badevergnügen ist ungetrübt und unbedenklich – als Besonderheit bieten wir ein  System ohne Chlorzugabe an, welches auf Salz basiert für kristallklares Wasser sorgt. In der Wasserpflege sprechen wir  von ” ganzheitliche Lösungen “, aber was müssen wir unter ” ganzheitliche Behandlung ” verstehen?

Wir dürfen nie vergessen, dass wir in einem Pool drei Arten von Schadstoffen enthalten sein können: gelöste Feststoffe in Suspension, gelöste organische Stoffe und biologische Materie (Viren, Algen, Bakterien usw.) Auf jede der drei Arten gibt es eine spezifische Vorgehensweise.

  1. Filtration
    Beseitigung von festen, organischen und anorganischen Feststoffen. Streuung der Zusätze über den gesamten Pool.                                                                                                                      

  2. Kontrolle des PH-Wert
    Behandlungen und Schadstoffe verändern den PH-Wert des Wassers. Der PH-Wert ändert die oxidative Kapazität / Desinfektion der üblichen Zusätze. Vermeiden Sie Unannehmlichkeiten für die Badenden und verhindert Korrosion / Verkalkung.

  3. Reaktion
    Unser System muss in der Lage sein, die organische Materie im Wasser zu zerstören. Durch Zerstörung verstehen wir ihre chemische Umwandlung in Stoffe, die weder für die Badenden noch für die Umwelt schädlich sind. Im Idealfall sollte das organische Material in Co2 (Kohlendioxid) und Mineralsalze umgewandelt werden, während der gesamte gelöste Stickstoff in Stickstoff (Gas) umgewandelt werden sollte.

  4. Desinfektion
    Es sollte sichergestellt werden, dass das System die Möglichkeit hat, einen Wirkstoff zu erzeugen oder zuzuführen, der in der Lage ist, auf der auf der aktiven Seite alle darin enthaltenen Krankheitserreger zu inaktivieren und eine Depot Wirkung zu erzeugen, d.h. die leicht in einer aktiven Konzentration gehalten werden kann, ohne den Benutzern Unannehmlichkeiten zu bereiten, und gleichzeitig die Inaktivierung über längere Zeit und über das gesamte Volumen des Pools zu gewährleisten.

Installation & Aufbau: Ihr Wellness Produkt kann entweder ganz in den Boden eingelassen werden, auf solidem Untergrund aufgestellt werden oder halb in den Boden eingelassen werden, sodass der Einstieg in das Becken erleichtert wird. Für die Installation wird lediglich ein Starkstromanschluss benötigt.

Energieeffizienz: SwimSpas und Whirlpools bestechen vor allem auch durch ihre Vielseitigkeit und die ganzjährige Nutzung. Damit hier jedoch nicht zu viel Energie verbraucht wird ist ein SwimSpa mit einer speziellen Isolierung für den Außenbereich immer versehen und mit einer Thermoabdeckung ausgestattet, beim Whirlpool kommt es auf die Produktreihe an oder Optional mit zu bestellen.  So gibt Ihr Wellness Produkt nur geringfügig Energie nach außen ab und ist zu jeder Jahreszeit mit einer angenehmen Wassertemperatur nutzbar.

Wärmepumpe: Mithilfe einer Wärmepumpe können Sie mit geringem Aufwand die Energieeffizienz erheblich steigern. Die Wärmepumpe wandelt mithilfe des Antriebs die Umgebungsluft in Nutzwärme um, die auf das Heizsystem des SwimSpas übertragen wird. So können Sie Ihr SwimSpa über das ganze Jahr hinweg angenehm warm halten, ohne Ihre Energiereffizienz zu verringern und sparen somit auch Energiekosten ein.

Wasserqualität: Auch im Bereich Wasserqualität passt sich das ausgewählte Wellness Produkt Ihren Wünschen an. Egal ob eine herkömmliche Wasserdesinfektion mit Chlor oder eine Salzelektrolyse Anlage.

Als Wannenmaterial verwendet unser Hersteller Aquavia durchgefärbtes und speziell für Jacuzzi Whirlpools entwickeltes Acryl vom Marktführer Lucite®. Es ist äußerst UV-, witterungs-, Chemie- und kratzbeständig. Das Acryl wird in Platten zur Fabrik in Cervera in Spanien angeliefert und hier mittels einem speziellen Thermoforming-Prozess in die endgültige Wannenform gebracht. Danach wird der Wannenrohling mit einer Grundierung versehen und anschließend mit einem Polyesterharz verstärkt. Ein leichter und zirka 10 mm dicker Schaum an der Unterseite der Wanne macht den Aquavia Whirlpool später im Betrieb sehr laufruhig.

Außenverkleidung des Whirlpools
Die Außenverkleidung unterscheidet sich jeweils nach Produktgruppe und Modell. Grundsätzlich werden alle Modelle als Einbauversion ohne Verkleidung und als Aufstellversion mit Verkleidung angeboten. Je nach Produktgruppe und Modell wird bei der Aufstellversion eine Woodermax-Verkleidung bestehend aus einer, speziell für den Außenbereich hergestellten, HPL-Platte gefertigt. Diese wird derzeit in den Designvarianten Graphit, Nußbaum, Butterfly und Eiche angeboten. Bei den Modellen Cube, Cube Ergo, und Home Spa wird eine Außenverkleidung aus hochwertigem und pflegeleichtem Mineralguss, im englischen auch „solid surface“ genannt, verwendet. Bei den Produktgruppen Exclusive und Premium wird die Verkleidung durch ein patentiertes Industrie-Klettsystem von 3M am Pool unsichtbar gehalten. Somit sieht man keine Verschraubung von außen. Bei der Serie Aqualife wird die Verkleidung geschraubt.

Whirlpool-Abdeckung
Die Thermo-Abdeckung trägt maßgeblich zur Energieeffizienz bei und schützt den Whirlpool vor äußeren Umwelteinflüssen und Verunreinigungen. Eine leichte Keilform lässt Regenwasser zur Seite hin ablaufen. Um das Handling zu erleichtern, ist die Abdeckung in der Mitte klappbar. Wir empfehlen Ihnen einen Coverlifter um die Aufbewahrung und das Öffnen der Abdeckung noch weiter zu vereinfachen.

Isolationssystem des Whirlpools
Das Isolationssystem von Aquavia besteht aus einem mehrschichtigen Aufbau hinter der Außenverkleidung und im Boden des Whirlpools um eine stabile Luftkammer herzustellen. Luft ist physikalisch der beste Wärmeisolator. Ein weiterer Vorteil unseres Isolationssystems ist aus technischer Sicht die Zugänglichkeit der Verrohrung und Einbauteile im Reparaturfall.

Viele Hersteller schwören trotzdem noch auf die Vollausschäumung ihrer Modelle. Sollte jedoch die Vollausschäumung des Whirlpools einmal durch Undichtigkeiten von außen feucht werden, verliert der Schaum seine wärmedämmenden Eigenschaften. Reparaturen und eine präzise Leckagen Ortung können nur mit erheblichem Aufwand durchgeführt werden und Stromkosten steigen um ein Vielfaches.

Whirlpool-Steuerung
Als Steuerung verwendet unser Hersteller Aquavia die Steuerung der TP und BP Serie vom Marktführer Balboa System. Diese Steuerung ist optional auch Wlan-fähig und kann per App gesteuert werden. Diese Steuerung ist sehr langlebig und wartungsarm. Sie wird stets auf dem neusten Stand der Technik gehalten und zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis gebaut und verkauft.

Whirlpool-Heizung
Standardmäßig wird ein elektrischer Heizer mit 3 kW aus Titanium verwendet, der Ihren Whirlpool zuverlässig und schnell auf die gewünschte Temperatur erwärmt.

Whirlpool-Pumpen
Aquavia lässt die Jetpumpen von einem namhaften Marktführer in Lizenz nach höchsten Standards für eine lange Lebensdauer bauen. Leistungsaufnahme, Wirtschaftlichkeit und Durchflussmenge stehen dabei ebenso auf dem Prüfstand wie die Langlebigkeit.

Whirlpool-Zirkulationspumpen
Eine Zirkulationspumpe muss überzeugen durch Laufruhe, geringe Leistungsaufnahme und Zuverlässigkeit. Auch hier lässt Aquavia beim namhaften Marktführer produzieren.

Whirlpool-Gebläse
Laufruhe und Zuverlässigkeit sind die wichtigsten Eckpunkte unserer Luftgebläse für ein angenehmes Luftsprudelbad. Bei den Reihen Exclusive und Premium bieten wir eine zusätzliche Vorerwärmung des Luftstromes an.

Whirlpool-Beleuchtung
Moderne LED-RGB Technik tauchen die Aquavia Whirlpools in ein Farbenmeer. Dabei unterscheiden wir in Unterwasserbeleuchtung, Randbeleuchtung der Accessoires über Wasser und indirekte Beleuchtung im Exterieur. Wählbar sind jeweils die Grundfarben und verschiedene Wechselgeschwindigkeiten.

Whirlpool-Struktur
Als Struktur verwendet Aquavia ein verzinktes Stahlgestell um die notwendige Stabilität und ein langes Produktleben zu gewährleisten. Ein Vorteil einer Stahlkonstruktion gegenüber Holz- und Kunststoffunterkonstruktionen ist die Lebensdauer und die Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Verwindung – darauf gibt Aquavia 15 Jahre Gewährleistung.

Boden des Whirlpools
Eine ABS Bodenwanne bildet den sauberen Abschluss zum Untergrund und hält Ungeziefer und Nager von der sensiblen Technik ab.